Ford investiert Milliarden in Elektroautos und baut Köln zum E-Mobilitäts-Hub aus
Jonas SchmittFord investiert Milliarden in Elektroautos und baut Köln zum E-Mobilitäts-Hub aus
Ford erweitert seine Produktion von Elektrofahrzeugen mit großen Investitionen in Europa und darüber hinaus. Ab 2023 wird das Unternehmen seinen elektrischen Pick-up F-150 Lightning nach Norwegen exportieren. Gleichzeitig treibt das Werk in Köln eine bedeutende Initiative für Nachhaltigkeit und Innovation voran.
Zwischen 2022 und 2026 stellt Ford insgesamt 50 Milliarden US-Dollar für die Entwicklung und Herstellung von Elektrofahrzeugen sowie Batterien bereit. Zudem bezieht das Unternehmen Rohstoffe direkt von Bergbauunternehmen, die seinen strengen Lieferantenprüfstandards entsprechen.
In Deutschland hat Ford zwei Milliarden US-Dollar in die Modernisierung seines Werks im Kölner Stadtteil Niehl investiert. Die Fabrik erhält eine neue Produktionsstraße, eine Batteriemontage sowie moderne Werkzeuge und Automatisierungssysteme. Künftig sollen dort jährlich über 250.000 Elektrofahrzeuge vom Band rollen – als erstes Modell der neue Explorer als reines Elektroauto.
Das Kölner Werk wird vollständig mit zertifiziertem Ökostrom und klimaneutraler Wärme betrieben. Lokale Energieversorger unterstützen diesen Wandel mit dem Ziel, die Betriebsemissionen bis 2026 um 60 Prozent zu senken und bis 2035 vollständig zu eliminieren. Zudem wurde Liz Door zur neuen Chief Supply Chain Officer von Ford ernannt, um diese Entwicklungen zu steuern.
Der F-150 Lightning wird im kommenden Jahr auf dem norwegischen Markt erhältlich sein. Das Kölner Werk soll zu einem zentralen Standort für die Elektrofahrzeugproduktion in Europa werden. Die Investitionen und Aufrüstungen markieren einen wichtigen Schritt in der Umstellung des Unternehmens auf eine nachhaltige Fertigung.
