Flucht mit gestohlenem E-Scooter löst Zug-Notbremsung in Iserlohn aus
Lukas HartmannFlucht mit gestohlenem E-Scooter löst Zug-Notbremsung in Iserlohn aus
39-Jähriger aus Iserlohn löst Notbremsung eines Zuges aus – nach Flucht mit gestohlenem E-Scooter
Ein 39-jähriger Mann aus Iserlohn hat durch seine Flucht vor der Polizei mit einem gestohlenen E-Scooter eine Zug-Notbremsung ausgelöst. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Letmather Dechenhöhle, wo Beamte den Mann später wegen mehrerer Straftaten festnahmen.
Die Probleme begannen, als der Mann mit dem E-Scooter auf dem Gehweg fuhr und damit die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich zog. Statt anzuhalten, flüchtete er, ließ das Fahrzeug zurück und rannte über die Gleisanlagen. Seine Aktion zwang einen herannahenden Zug zu einer scharfen Bremsung – Verletzte gab es jedoch nicht.
Bei der anschließenden Fahndung entdeckten die Beamten den Verdächtigen in einem nahegelegenen Gebüsch. Bei der Festnahme fanden sie bei ihm offenbar gestohlene Gegenstände sowie Betäubungsmittel. Erste Tests deuteten zudem darauf hin, dass er zum Zeitpunkt der Tat unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand.
Der E-Scooter war erst am Vortag als gestohlen gemeldet und bereits in den Polizeiakten erfasst worden. Nach dem Einsatz konnte der Zug seine Fahrt ohne weitere Behinderungen fortsetzen.
Dem Mann drohen nun Anklagen wegen Gefährdung des Bahnverkehrs, Verkehrsverstößen, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und Diebstahls.
Für Medienanfragen: Die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis ist unter +49 (0)2371 9199-1220 bis -1222 oder per E-Mail unter [email protected] erreichbar.






