Feuerwehr Ennepe-Ruhr diskutiert Krisenbewältigung und Zukunft der Notfalldienste
Jonas SchmittFeuerwehr Ennepe-Ruhr diskutiert Krisenbewältigung und Zukunft der Notfalldienste
41. Bezirksdelegiertenkonferenz des Feuerwehrabschnitts Ennepe-Ruhr in Herdecke
In Herdecke fand die 41. Bezirksdelegiertenkonferenz des Feuerwehrabschnitts Ennepe-Ruhr statt. Über hundert Delegierte kamen zusammen, um über die Herausforderungen und Erfolge des örtlichen Feuerwehrwesens zu diskutieren.
Sebastian Arlt, der neu ernannte Landrat, eröffnete die Veranstaltung mit einer Rede. Er schilderte seine persönliche Verbundenheit mit der Feuerwehr und bekräftigte seine Unterstützung für deren Arbeit.
Anschließend sprach Rolf-Erich Rehm, der Vorsitzende des Verbandes. Er verwies auf aktuelle Belastungen wie Hochwasser, den Krieg in der Ukraine und die Gefahr von Energiekrisen. Gleichzeitig kritisierte er mangelnde Vorbereitungen auf Krisen wie Pandemien oder Stromausfälle.
Rehm lobte zudem die Entwicklung der Leitstelle für den Rettungsdienst und dankte politischen Verantwortungsträgern für ihre Unterstützung in schwierigen Zeiten.
Die stellvertretenden Vorsitzenden Matthias Jansen und Markus Neuhaus erläuterten die Bedeutung der Leitstelle. Sie riefen die Feuerwehrleute auf, sich an Bewertungen zu beteiligen und in Arbeitsgruppen mitzuwirken. Jansen betonte zudem die enge Zusammenarbeit der örtlichen Wehren und gab den Austragungsort für die diesjährige Ehrungsveranstaltung bekannt.
Nils Abbink, der Bezirksjugendfeuerwehrwart, berichtete, dass die Mitgliederzahlen in der Jugendfeuerwehr trotz der Pandemie stabil geblieben seien.
An der Konferenz nahmen 137 Delegierte aus kommunalen und Werkfeuerwehren teil. Thematisiert wurden operative Herausforderungen, die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte sowie die Zukunft der Notfalldienste. Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung von Einsatzbereitschaft und Geschlossenheit im Feuerwehrwesen.






