FDP sucht dringend neue Räume für das Von der Heydt-Museum in Wuppertal
Lukas HartmannFDP sucht dringend neue Räume für das Von der Heydt-Museum in Wuppertal
Die FDP drängt auf eine Lösung für die seit langem bestehenden räumlichen Probleme des Von der Heydt-Museums und des Zentrums für verfolgte Künste. Ute Klein, sachkundige Bürgerin der FDP im Ausschuss für Kultur, fordert nachhaltige und zukunftsfähige Regelungen. Die gemeinsame Nutzung des aktuellen Gebäudes an der Wuppertaler Straße gestaltet sich für beide Einrichtungen zunehmend schwierig.
Im Dezember des vergangenen Jahres hatte die FDP-Fraktion einen Antrag an den Kulturausschuss eingereicht. Darin wurde die Verwaltung beauftragt, ehemalige Filialen der Stadtsparkasse in Gräfrath oder Höhscheid als mögliche Ausstellungsflächen für das Museum zu prüfen. Der Keller der Gräfrather Filiale wird bereits vom Von der Heydt-Museum angemietet.
Klein bezeichnet den Antrag als einen ersten Schritt zur Zukunftssicherung des Museums. Sie kritisiert die CDU, die statt konstruktiver Vorschläge politische Streitigkeiten um das bestehende Gebäude schüre. Die FDP zeigt sich offen für praktikable Lösungen, besteht jedoch darauf, über bloße Kritik ohne Taten hinauszukommen.
Die Diskussion über den Standort des Museums hält an. Mit ihrem Vorstoß will die FDP die wachsenden Herausforderungen der gemeinsamen Raumnutzung angehen. Eine Entscheidung über neue Ausstellungsorte könnte beiden Institutionen eine stabilere Perspektive bieten.






