FDP Solingen attackiert Buddes Gewerbeflächen-Entscheid als "wirtschaftlichen Bumerang"
Lukas HartmannFDP Solingen attackiert Buddes Gewerbeflächen-Entscheid als "wirtschaftlichen Bumerang"
Die Freie Demokratische Partei (FDP) in Solingen kritisiert scharf die Entscheidung von Bürgermeister-Stellvertreter Budde, ein potenzielles Gewerbegebiet in Buschfeld umzuwidmen. Die Partei fordert ihn auf, den Schritt zu begründen und rückgängig zu machen – andernfalls verschärfe sich der ohnehin schon angespannte Flächenmangel in der Stadt weiter.
Laut FDP fehlen Solingen bereits 32 Hektar Gewerbefläche, um den eigenen Bedarf zu decken. Durch die Streichung von Buschfeld aus dem Flächennutzungsplan kämen weitere 17 Hektar hinzu, sodass das Defizit auf insgesamt 49 Hektar anwachsen würde. Die Liberalen warnen, dass dies die Ansiedlung neuer Unternehmen erschwere und bestehende Arbeitsplätze gefährde.
Im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie will Solingen bis 2030 auf die Bebauung unversiegelter Flächen verzichten. Die FDP wirft der Stadtverwaltung jedoch vor, sich zu stark auf Bundes- und Landesfördergelder zu verlassen. Dieser Ansatz ignoriere die hohe Verschuldung der Stadt sowie die dringend benötigten stabilen Gewerbesteuereinnahmen, so die Partei.
Die FDP betont, dass Buddes Entscheidung die wirtschaftliche Zukunft Solingens belaste. Ohne ausreichend Gewerbeflächen drohten der Stadt Mindereinnahmen und Schwierigkeiten, Unternehmen zu halten. Die Partei verlangt von Budde eine überzeugende Begründung – und eine Korrektur des Beschlusses.






