Fachtagung zeigt Wege zu inklusiven Ausbildungsplätzen im Kreis Herford
Jonas SchmittFachtagung zeigt Wege zu inklusiven Ausbildungsplätzen im Kreis Herford
Arbeitskreis Beschäftigung & Arbeit des Kreises Herford veranstaltet Fachtagung zu inklusiven Ausbildungsplätzen
Am 20. April 2026 lädt der Arbeitskreis Beschäftigung & Arbeit des Kreises Herford zu einer Veranstaltung zum Thema inklusive Berufsausbildung ein. Lokale Betriebe und regionale Unternehmen sind herzlich eingeladen, an der Session teilzunehmen, die von 15:00 bis 17:00 Uhr im Speisesaal des Berufskollegzentrums Herford stattfindet. Ziel ist es, praktische Ratschläge zur Ausbildung, Einstellung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen zu geben.
Landrat Mirco Schmidt wird die Veranstaltung eröffnen und den Rahmen für die Diskussionen über inklusive Arbeitsplätze setzen. Magdalena Weinsziehr, Vertreterin des Bundesverbands Inklusive Unternehmen, hält einen Impulsvortrag zum Thema.
Fachleute von Institutionen wie der Industrie- und Handelskammer und der Bundesagentur für Arbeit stehen für Beratungsgespräche zur Verfügung. Teilnehmer haben zudem die Möglichkeit, an einem World Café teilzunehmen, um Erfahrungen auszutauschen und sich zu vernetzen.
Zwei regionale Unternehmen – die G.-L. Metallbau GmbH aus Kirchlengern und der Betrieb Gut Steinbeck aus Bad Salzuflen – präsentieren Best-Practice-Beispiele erfolgreicher inklusiver Ausbildungsmodelle. Die Veranstaltung zeigt auf, welche Vorteile damit verbunden sind, etwa mehr Innovation, eine bessere Arbeitsatmosphäre und der Zugang zu neuen Fachkräftereservoirs.
Obwohl der Kreis Herford in den letzten Jahren keine spezifischen Maßnahmen zur Förderung von Inklusion eingeführt hat, unterstützen übergreifende Initiativen wie die Ausbildungsmesse "Herford bildet aus" oder die Förderung der Berufskollegs die allgemeine Arbeitsmarktentwicklung.
Die Veranstaltung bietet Unternehmen eine Plattform, um sich über inklusive Einstellungspraktiken zu informieren. Die Teilnehmer erhalten praxisnahe Erkenntnisse und Kontakte, die sie bei der Umsetzung inklusiver Ausbildungsplätze für Menschen mit Behinderungen unterstützen. Die Anmeldung steht allen interessierten regionalen Unternehmen offen.






