07 May 2026, 12:11

Fachkräftemangel im Handwerk: Fünf Strategien gegen die 200.000er-Lücke

Plakat mit Text und einem Kreisdiagramm, das die Anzahl der Berufe mit den meisten neuen Stellen zeigt, unterteilt in Abschnitte für Gesundheit, Einzelhandel und Gastronomie, mit zusätzlichen Prozentangaben.

Fachkräftemangel im Handwerk: Fünf Strategien gegen die 200.000er-Lücke

Deutsche Handwerksbetriebe kämpfen mit massivem Fachkräftemangel

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) meldet bundesweit eine Lücke von über 200.000 Fachkräften. Da immer mehr Beschäftigte in den Ruhestand gehen, wird sich das Problem in den kommenden Jahren weiter verschärfen.

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Experten empfehlen fünf zentrale Strategien, um die Krise zu bewältigen. Erstens sollten Betriebe ihre Präsenz in sozialen Medien stärken. Durch die Darstellung von Karrierewegen und Erfolgsgeschichten lassen sich neue Auszubildende gewinnen.

Zweitens reicht reine Ausbildung nicht aus, um Fachkräfte zu halten. Strukturierte Programme, Teamintegration und gute Arbeitsbedingungen sind entscheidend. Drittens müssen Betriebe als Arbeitgeber attraktiver werden. Zusatzleistungen, eine klare Organisation und digitale Arbeitsmöglichkeiten können den Unterschied machen.

Viertens hängt die langfristige Bindung von Mitarbeitenden von klaren Aufstiegschancen ab. Weiterbildungen und die Sichtbarmachung interner Karrierepfade steigern die Motivation. Fünftens tragen eine starke Arbeitgebermarke und ein vereinfachtes Bewerbungsverfahren dazu bei, Talente für die Zukunft zu sichern.

Liborio Manciavillano, Geschäftsführer der HWS Handwerks-Schmiede GmbH, unterstützt Handwerksbetriebe bei digitalen Lösungen – von der Unternehmensführung über die Personalgewinnung bis hin zur Kundenakquise. Für weitere Informationen ist er unter [email protected] erreichbar.

Der Fachkräftemangel im deutschen Handwerk bleibt eine drängende Herausforderung. Betriebe, die diese Strategien umsetzen, könnten leichter Personal gewinnen und halten. Ohne Gegenmaßnahmen wird die Kluft zwischen Nachfrage und verfügbaren Arbeitskräften voraussichtlich weiter wachsen.

Quelle