Europas größte Fabrik für Second-Life-Batterien startet in Aachen durch
Philipp KrügerEuropas größte Fabrik für Second-Life-Batterien startet in Aachen durch
Europas größte Produktionsstätte für Second-Life-Batteriespeicher ist offiziell in Aachen eröffnet worden. Das neue Werk von Voltfang mit dem Namen Future Fab nahm im April den Betrieb auf und wurde am Mittwoch der Öffentlichkeit präsentiert. Es befindet sich im TRIWO-Technopark und nutzt ehemalige Hallen, die einst von Next E-GO genutzt wurden.
Die Anlage spezialisiert sich darauf, gebrauchte und überschüssige Fahrzeugbatterien in Speichersysteme umzuwandeln. Diese Systeme sind für industrielle, gewerbliche und großtechnische Energieanwendungen konzipiert. Bis Ende 2026 soll der Standort jährlich 250 Megawattstunden produzieren, mit dem Ziel, bis 2030 auf eine Gigawattstunde zu kommen.
An der Eröffnung nahmen Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst und Aachen Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen teil. David Oudsandji, CEO und Mitgründer von Voltfang, betonte die Bedeutung des Werks für den Strukturwandel der Region weg vom Braunkohleabbau. Das Projekt soll wirtschaftliche, ökologische und soziale Impulse für die Region setzen.
Das Aachener Werk ist bereits seit April in Betrieb, und die Produktion läuft auf Hochtouren. Der Fokus auf Second-Life-Batterien unterstützt die Bemühungen, Abfall in der Automobilbranche zu reduzieren. In den kommenden Jahren wird mit einer deutlichen Steigerung der Produktionskapazitäten gerechnet.






