Essen plant neue Gestaltungsregeln für die Innenstadt – Bürger können mitreden
Philipp KrügerEssen plant neue Gestaltungsregeln für die Innenstadt – Bürger können mitreden
Die Stadt Essen bittet Bürgerinnen und Bürger sowie lokale Akteure um ihre Meinung zu einer neuen Gestaltungsverordnung für den urbanen Raum. Ziel ist es, klare Vorgaben für Gebäudefassaden, Ladengeschäfte und Außenflächen im Innenstadtbereich festzulegen. Die Rückmeldungen fließen in die Endfassung ein, die bis Jahresende vorliegen soll.
Der Entwurf der Verordnung ist Teil der Initiative Zukunft.Essen.Innenstadt, die die Attraktivität und Lebensqualität des Stadtzentrums steigern will. Rechtliche Grundlage bildet Paragraf 89 der Bauordnung Nordrhein-Westfalens.
Interessierte können sich auf zwei Wegen einbringen: Am 26. März findet ein Präsenz-Workshop statt, gefolgt von einer Online-Umfrage, die vom 27. März bis 24. April läuft. Die Umfrage ist unter www.ourwebsite/innercity_designbylaw abrufbar.
Sämtliche eingereichten Stellungnahmen werden direkt in die Ausarbeitung der Verordnung einfließen. Sobald diese finalisiert ist, regelt sie unter anderem Werbeschilder, Café-Außenbereiche und Gebäudefassaden.
Die Verordnung soll vor Beginn des Jahres 2025 in Kraft treten. Die Beiträge der Bürgerinnen und Bürger helfen dabei, das Erscheinungsbild und die Funktionalität der Essener Innenstadt zu prägen. Die gesammelten Meinungen werden auf dem Stadtportal in Leitlinien für die künftige Stadtgestaltung überführt.






