11 May 2026, 02:08

Drei Ruhrgebietsstädte entwickeln gemeinsamen Wärmewendeplan bis 2026

Eine Liniengrafik, die die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland zeigt, mit begleitendem Erläuterungstext.

Drei Ruhrgebietsstädte entwickeln gemeinsamen Wärmewendeplan bis 2026

Drei große deutsche Städte – Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck – entwickeln gemeinsam einen Wärmewendeplan. Die Initiative kommt im Vorfeld einer bundesweiten Frist, die alle Großstädte verpflichtet, ihre Strategien bis Mitte 2026 vorzulegen. Die Verantwortlichen betonen, dass die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger während des gesamten Prozesses oberste Priorität haben.

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Die Städte haben einen wichtigen Meilenstein erreicht, indem sie das Vergabeverfahren für ihre Wärmeplanung abgeschlossen haben. Das Essener Beratungsunternehmen Con-Energy Consult wird sie nun bei der Ausarbeitung der Strategie unterstützen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Fachwissen zu bündeln und gleichzeitig die Kosten für die Steuerzahler niedrig zu halten.

An der Koordination sind Energieversorger, Netzbetreiber, Wohnungsbaugesellschaften, Vertreter der Industrie, Handwerksbetriebe sowie die Öffentlichkeit beteiligt. Das Ziel besteht darin, ein zukunftsfähiges System zu gestalten, das erneuerbare Energien und Abwärme integriert. Da die drei Städte über städtübergreifende Versorgungsnetze verfügen, bietet ein gemeinsamer Ansatz praktische und finanzielle Vorteile.

Die fertigen Wärmewendepläne sollen bereits Anfang 2026 vorliegen – deutlich vor der bundesweiten Frist. Alle Beteiligten haben sich verpflichtet, den Prozess transparent zu gestalten und auf lokale Anliegen einzugehen.

Die gemeinsame Anstrengung wird in einer einheitlichen Wärmewendestrategie für Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck münden. Der Plan wird aufzeigen, wie die Städte auf nachhaltige Energie umsteigen, dabei die Kosten im Griff behalten und gleichzeitig eine zuverlässige Versorgung sichern. Während des weiteren Projektverlaufs werden die Verantwortlichen den Dialog mit Bürgerinnen, Bürgern und Interessenvertretern fortsetzen.

Quelle