21 March 2026, 06:04

CDU will Ordnungsämter mit mehr Befugnissen und Videoüberwachung stärken

Weißer Polizeiwagen vor einer belebten Straße mit mehreren Fahrzeugen, flankiert von Gras und Bäumen außerhalb der Stadt.

CDU will Ordnungsämter mit mehr Befugnissen und Videoüberwachung stärken

Deutsche Städte kämpfen mit wachsender öffentlicher Unordnung – von Vermüllung und illegaler Müllentsorgung bis hin zu Konflikten bei Veranstaltungen. Die CDU hat nun neue Maßnahmen vorgeschlagen, um die kommunalen Ordnungsämter zu stärken und ihre Handlungsfähigkeit zu verbessern. Dazu gehören klarere rechtliche Befugnisse, ein besserer Schutz für Mitarbeiter und gezielte Videoüberwachung in Gefahrenzonen.

Carsten Voigt, Fraktionsvorsitzender der CDU im Solinger Stadtrat, betont die zunehmend wichtige Rolle der Ordnungsämter für die Sicherheit im öffentlichen Raum. In den vergangenen Jahren seien ihre Aufgaben gewachsen, doch viele Verstöße – etwa kurzfristige Rüpel- oder Lärmbelästigungen – ließen sich oft nicht mehr nachweisen, wenn die Behörden eintreffen.

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Die Partei setzt auf moderne Technologie, um Problemzonen besser zu überwachen und zu dokumentieren. Dazu gehöre auch Videoüberwachung an Brennpunkten, sofern sie datenschutzkonform umgesetzt werde. Zudem fordert die CDU rechtlich abgesicherte Kompetenzen für die lokalen Behörden, damit Mitarbeiter in Konfliktsituationen entschlossener handeln können.

Neben verschärften Kontrollen pocht die CDU auf praxistaugliche Regelungen für den Behördenalltag. Ein weiterer zentraler Punkt ist der bessere Schutz der Ordnungsamtmitarbeiter, da Fälle von Fehlverhalten und Aggression gegenüber Beamten zunehmen.

Die geplanten Änderungen sollen den Ordnungsämtern wirksamere Instrumente an die Hand geben, um gegen Unordnung vorzugehen. Bei Umsetzung könnten sie zu schnelleren Reaktionen, klareren rechtlichen Rahmenbedingungen und mehr Sicherheit für Mitarbeiter wie Bürger führen. Die CDU betont, das neue Gesetz müsse Wirksamkeit und Praktikabilität vereinen, um die aktuellen Herausforderungen in den Städten zu bewältigen.

Quelle