15 May 2026, 10:05

Bürgergemeinschaft lehnt Solingens Mobilitätskonzept als unzureichend ab

Eine Stadtstraße mit einem geparkten Fahrrad, fahrenden Fahrzeugen, Fußgängern, Versorgungsmasten, Verkehrsampeln, Schildern, Bäumen, Gebäuden mit Fenstern und einem klaren blauen Himmel.

Bürgergemeinschaft lehnt Solingens Mobilitätskonzept als unzureichend ab

Die Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) hat das Integrierte Mobilitätskonzept der Stadt in seiner aktuellen Fassung abgelehnt. Die Gruppe kritisierte, dass der Plan zentrale Verkehrsprobleme nicht angehe und lehnte zugleich aktuelle Vorschläge der Grünen zu Garagennutzung und Straßenmanagement ab.

Die BfS bemängelte, dass das Konzept klare Planungsvorgaben vermissen lasse – insbesondere zur Interaktion von Fahrrädern und motorisierten Fahrzeugen entlang der Merscheider Straße und der Beethovenstraße. Stattdessen schlug die Gruppe einen separaten Radweg vor, der parallel zu diesen Straßen verlaufen soll. Diese Lösung solle Verkehrsfliktpunkte vermeiden, ohne Parkplätze zu reduzieren oder den öffentlichen Nahverkehr zu beeinträchtigen.

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Darüber hinaus wurde die Kreuzung Bonner Straße im Konzept aufgrund von Budgetbeschränkungen nicht als Priorität berücksichtigt. Zudem lehnte die BfS den Vorschlag der Grünen ab, die Garagennutzung im Stadtteil zu überwachen, und bezeichnete dies als ideologische Einmischung in das Eigentumsrecht. Die Partei wies alle Maßnahmen zurück, die den Bürgern vorschreiben würden, wie sie ihre Garagen nutzen dürfen.

Ein weiterer Streitpunkt war die Ausweisung von Straßen als Hauptverkehrsadern. Die BfS argumentierte, dieser Schritt widerspreche früheren Beschlüssen zur Entlastung des Verkehrs in Aufderhöhe und bringe den Anwohnern keinen spürbaren Nutzen.

Da das Integrierte Mobilitätskonzept als unzureichend bewertet wurde, fordert die BfS Nachbesserungen, bevor die Planung weiter voranschreitet. Die alternativen Vorschläge der Gruppe zielen auf praktikable Verkehrslösungen ab, ohne die private Garagennutzung einzuschränken. Die Debatte verlagert sich nun darauf, wie die Stadt ihren Ansatz in Sachen Mobilität und Infrastruktur anpassen wird.

Quelle