Bürgerdialog in Remscheid und Solingen: Wie lebendige Demokratie funktioniert
Lukas HartmannBürgerdialog in Remscheid und Solingen: Wie lebendige Demokratie funktioniert
Zwei Diskussionsveranstaltungen unter dem Titel „Lebendige Demokratie: Mach mit. Gestalte die Zukunft. Entscheide mit“ fanden am 13. April in Remscheid und Solingen statt. Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zusammen, um sich mit SPD-Politikern und lokalen Vertretern über zentrale politische Themen auszutauschen.
Die erste Runde wurde in der Gründerschmiede, dem Innovationszentrum in Remscheid, abgehalten. Im Mittelpunkt standen bürgerschaftliches Engagement und die mögliche Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre.
In Solingen richtete sich die zweite Veranstaltung im Proberaum der AWO Monkeys aus. Hier wurden Jugendpolitik, der Atomausstieg, Rentendreformen und die Garantie von Kindergeld thematisiert. Vertreter der Solinger Jugendhilfe und des Jugendrats wiesen auf chronischen Personalmangel und Finanzierungslücken hin.
SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert betonte die Bedeutung von Mitbestimmung in der Partei und verwies als Beispiel auf ein Jugendparlament, das das Recht habe, Anträge in die Kommunalpolitik einzubringen. Ingo Schäfer forderte einen Entschuldungsfonds, um überschuldete Kommunen zu entlasten. Beide Politiker gingen im Verlauf der Diskussionen direkt auf die Anliegen der Anwesenden ein.
Die Veranstaltungen deckten ein breites Themenspektrum ab – von Klimaschutz bis hin zum Einsatz künstlicher Intelligenz in der Politik. Schäfer bezeichnete die Runden als „lebendig und bürgernah“. Die Formate boten eine Plattform für offenen Dialog über drängende lokale und bundesweite Herausforderungen.






