Bundesregierung startet Technologieoffensive mit neuem Zukunftsministerium
Philipp KrügerBundesregierung startet Technologieoffensive mit neuem Zukunftsministerium
Die neue Bundesregierung hat eine große Offensive für Technologie und Forschung angekündigt. Geplant ist unter anderem ein neues Ministerium, das sich speziell mit Zukunftstechnologien befassen soll – mit Ingenieurinnen und Ingenieuren in einer führenden Rolle. Ziel der Initiative ist es, Schlüsselsektoren wie Künstliche Intelligenz und Quantencomputing zu stärken.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat im Rahmen der künftigen Regierung eine umfassende Technologieoffensive versprochen. Kernstück des Vorhabens ist die Zusammenlegung des Forschungs-, Technologie- und Luftfahrtministeriums mit einem neuen Ressort für aufstrebende Technologien. Als erster Schritt ist ein Innovationsgipfel geplant, um die Prioritäten festzulegen.
Die Regierung strebt an, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf mindestens 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. Zur fachlichen Begleitung soll ein unabhängiger externer Expertenrat beraten. Zudem ist eine langfristige Strategie vorgesehen, um Deutschlands Position in kritischen Zukunftsbereichen zu sichern.
Der VDI e.V., ein bedeutender Ingenieurverband mit rund 130.000 Mitgliedern, wird sich an der Initiative beteiligen. Bekannt für die Festlegung technischer Standards und die Förderung fachübergreifender Netzwerke, soll die Organisation mitgestalten, in welche Richtung sich die Innovationspolitik entwickelt.
Das neue Ministerium wird die Förderung von Technologien priorisieren, die wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Fortschritt vorantreiben. Mit Ingenieuren im Mittelpunkt der Strategie will die Regierung eine solide Grundlage für Forschung und industrielles Wachstum schaffen. Der Erfolg des Plans hängt dabei von nachhaltigen Investitionen und der Zusammenarbeit mit Branchenexperten ab.






