Brutaler Fan-Streit am Bahnhof Emsdetten: Zwei Helfer bewusstlos geschlagen
Philipp KrügerBrutaler Fan-Streit am Bahnhof Emsdetten: Zwei Helfer bewusstlos geschlagen
Brutaler Angriff am Bahnhof Emsdetten: Zwei Männer nach Einschreiten in Fan-Streit bewusstlos geschlagen
Am Samstagabend wurden bei einem gewalttätigen Überfall am Bahnhof Emsdetten zwei Männer bewusstlos geschlagen. Der Vorfall ereignete sich, nachdem sie sich in eine Auseinandersetzung zwischen verfeindeten Fans des BVB Dortmund auf einem Zug eingemischt hatten. Die Polizei fahndet nun nach vier Tatverdächtigen, die unerkannt vom Tatort flüchteten.
Die Schlägerei brach gegen 20:15 Uhr am 4. Oktober aus, als die beiden Männer – 29 und 35 Jahre alt – versuchten, einen Streit zwischen zwei Gruppen von Borussia-Dortmund-Anhängern zu schlichten. Der Konflikt hatte im Westfalen-Zug 90296 begonnen, der von Münster nach Emsdetten unterwegs war.
Nach der Ankunft am Bahnhof Emsdetten griffen die vier Angreifer die beiden Vermittler an. Beide Opfer wurden bewusstlos geschlagen und später ins Krankenhaus gebracht. Die Täter konnten entkommen, bevor die Behörden eintrafen.
Hochwertige Videoaufnahmen dokumentierten den Angriff und liefern deutliche Bilder der Verdächtigen. Die Polizei hat Beschreibungen aller vier Männer veröffentlicht: Der erste soll zwischen 25 und 30 Jahre alt sein, kurze blonde Haare haben und ein pinkfarbenes DFB-Trikot mit dem Namen Kimmich, schwarze Hose sowie weiße Turnschuhe getragen haben.
Ein zweiter Tatverdächtiger, etwa 25 Jahre alt, wurde mit einer blauen Baseballkappe, einer schwarzen Jacke mit BVB-Emblem, einem weißen Kapuzenpulli, blauer Jeans und weißen Turnschuhen gesehen. Der dritte wird als 20 bis 25 Jahre alt, muskulös, mit dunklem Irokesen-Schnitt und schwarzem Kapuzenpulli beschrieben. Der vierte, ebenfalls 20 bis 25 Jahre alt, hat dunkle Haare, einen Ziegenbart und trug einen grauen Kapuzenpulli, hellblaue Hose und weiße Turnschuhe.
Alle vier Angreifer waren zwischen 20:15 und 20:36 Uhr in den Westfalen-Zug 90296 eingestiegen, bevor sie die Tat verübten.
Die Opfer befinden sich weiterhin im Krankenhaus. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, und die Polizei bittet Zeugen, sich mit Hinweisen zu melden. Die vier Tatverdächtigen sind noch auf freiem Fuß – die Behörden stützen sich auf die Videoaufnahmen, um sie zu ermitteln.






