Bielefelds Polizei startet harten Kampf gegen Raser und zu schnelle Autofahrer
Ida MüllerBielefelds Polizei startet harten Kampf gegen Raser und zu schnelle Autofahrer
Die Polizei Bielefeld hat eine neue Kampagne gestartet, um Rasen einzudämmen und die Zahl der Verkehrsunfälle zu verringern. Der Vorstoß folgt auf die Zahlen aus dem Jahr 2025, die zeigen, dass überhöhte Geschwindigkeit nach wie vor eine der Hauptursachen für schwere Unfälle ist. Die Behörden werden die Kontrollen und Aufklärungskampagnen in der gesamten Region verstärken.
Im vergangenen Jahr verzeichnete Bielefeld 1.071 Unfälle mit Verletzten oder Toten. In 92 dieser Fälle war überhöhte Geschwindigkeit der Hauptgrund. Auf Autobahnen, die in den Zuständigkeitsbereich der Bielefelder Polizei fallen, führten 297 Unfälle zu 482 Verletzten oder Toten – wobei Geschwindigkeit in 80 Fällen eine entscheidende Rolle spielte.
Die Polizei wird nicht bekannt geben, wo die Geschwindigkeitskontrollen stattfinden. Ziel ist es, Autofahrer dazu zu bringen, überall die Tempolimits einzuhalten – und nicht nur in bekannten Blitzerzonen. Beamte werden zudem mit Raserinnen und Rasern Sicherheitsgespräche führen, um auf die Risiken hinzuweisen.
Die Kampagne ist Teil der übergeordneten "Strategie zur Vermeidung von Verkehrsunfällen". Sie steht im Einklang mit dem Landesziel "Vision Zero", das darauf abzielt, Verkehrsopfer und schwere Verletzungen vollständig zu vermeiden. Die verstärkten Kontrollen und Aufklärungsmaßnahmen richten sich gegen ein hartnäckiges Problem: Rasen bleibt eine der Hauptursachen für schwere Unfälle, insbesondere für gefährdete Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. Die Behörden hoffen, dass die Maßnahmen zu weniger Verletzten und sichereren Straßen in Bielefeld und Ostwestfalen führen werden.






