Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst und setzt auf Leichte Sprache für mehr Teilhabe
Lukas HartmannBergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst und setzt auf Leichte Sprache für mehr Teilhabe
Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach erweitert Mitgliedschaft und wählt neue Führung
Der Inklusionsbeirat der Stadt Bergisch Gladbach hat seine Reihen erweitert und eine neue Spitze gewählt. Die Gruppe, die nun 13 Vertreter:innen umfasst, hat zudem einen aktualisierten Aktionsplan Inklusion verabschiedet. Erstmals sind darin auch Menschen mit Lernbehinderungen als Mitglieder vertreten.
Vor den jüngsten Änderungen arbeiteten zwölf Mitglieder am ursprünglichen Aktionsplan mit. Organisationen wie die Lebenshilfe Bergisch Gladbach, das Diakonische Werk, der Caritasverband sowie Selbstvertretungsgruppen spielten eine zentrale Rolle bei der Ausgestaltung der Richtlinien.
Der Beirat ist von ursprünglich neun auf nun 13 Sitze angewachsen, um die vielfältige Stadtbevölkerung besser abzubilden. Den Vorsitz übernimmt Katharina Kaul, Vertreterin der Katholischen Jugendagentur. Als ihre Stellvertreterin wurde Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule gewählt.
Kaul betonte, Inklusion sei die Grundlage einer Gesellschaft, in der alle selbstbestimmt leben und in vollem Umfang teilhaben könnten. Um Barrierefreiheit zu verbessern, setzt der Beirat in allen Dokumenten und im überarbeiteten Aktionsplan auf Leichte Sprache und leicht verständliche Formulierungen.
Der neue Plan wird in Kürze dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gesundheit (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur finalen Beschlussfassung vorgelegt. Zudem hat der Inklusionsbeirat Vertreter:innen in die Fachausschüsse des Rates entsandt. Ihre Aufgabe ist es, sicherzustellen, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in lokale Entscheidungsprozesse einfließen.
Bürgermeister Marcel Kreutz dankte allen Beteiligten für ihr Engagement bei der Gestaltung einer vielfältigeren, lebenswerteren und zukunftsorientierten Stadt.
Der aktualisierte Aktionsplan steht nun vor der Abstimmung im ASWDG und im Stadtrat. Mit erweiterter Repräsentation und klarerer Kommunikation will der Beirat die Inklusion in Bergisch Gladbach weiter stärken. Die Einbindung von Menschen mit Lernbehinderungen und die Entsendung von Ausschussvertreter:innen markieren konkrete Schritte in diesem Prozess.






