Barttrends 2024: Warum Schnurrbärte und Rauschebärte wieder voll im Trend liegen
Jonas SchmittIst der Schnurrbart jetzt in Mode oder nicht? - Barttrends 2024: Warum Schnurrbärte und Rauschebärte wieder voll im Trend liegen
Barttrends stehen seit Jahren im Rampenlicht – von markanten Schnurrbärten bis zu vollen Rauschebärten setzen Stars auf vielfältige Stile. Bei der letzten Oscar-Verleihung wurden Frisur- und Bartentscheidungen zu einem der großen Gesprächsthemen. Dieser Wandel spiegelt eine breitere Renaissance einst als altmodisch geltender Looks wider, die heute als modisch und ausdrucksstark gefeiert werden.
In den 1980er-Jahren war der Chevron-Schnurrbart ein prägendes Symbol von Männlichkeit. Jahrzehnte später erlebt er ein Comeback und gewinnt seit etwa drei bis vier Jahren wieder an Popularität. Jüngere Künstler wie Benson Boone haben den Look übernommen und damit dazu beigetragen, ihn zurück in den Fokus zu rücken.
Die diesjährige Oscar-Verleihung unterstrich die Vielfalt des Trends: Leonardo DiCaprios Schnurrbart sorgte für großes Aufsehen, während Timothée Chalamet sich für eine zarte, bleistiftfeine Variante entschied. Michael B. Jordan trug dagegen einen Ankerbart, der Schnurrbart und Kinnbart verbindet. Dass Pedro Pascal sich glatt rasiert zeigte, überraschte seine Fans und löste Diskussionen über die Rolle von Gesichtshaaren im Image von Prominenten aus.
Auch abseits des roten Teppichs experimentieren Stars mit unterschiedlichen Stilen. Harry Styles wechselt regelmäßig zwischen glatt rasiert und struppigem Look und nutzt seinen Bart als Teil seiner Selbstinszenierung. Ethan Hawke trägt mittlerweile einen Henri-quatre – einen Ziegenbart, der den Mund rahlt –, während Ewan McGregor einen akkurat gestutzten Vollbart pflegt. Besonders der moderne Schnurrbart erfreut sich großer Beliebtheit und wird über Geschlechter und sexuelle Orientierungen hinweg als attraktiv wahrgenommen.
Die Rückkehr von Schnurrbärten und vielfältigen Bartstilen markiert einen deutlichen Wandel in der Pflegetrend-Landschaft. Stars prägen weiterhin die Wahrnehmung und machen aus einstigen Nischenlooks mainstreamfähige Stile. Mit immer mehr Prominenten, die zu mutigen Looks greifen, zeigt sich: Dieser Trend ist noch lange nicht am Ende.






