Bari Weiss expandiert ihren Medieneinfluss – von CBS News bis zur BBC
Lukas HartmannBari Weiss expandiert ihren Medieneinfluss – von CBS News bis zur BBC
Bari Weiss baut ihren medialen Einfluss über die USA hinaus aus. Kürzlich traf sie sich in London mit britischen Journalisten, um mögliche Kooperationen zu besprechen. Ihre Tätigkeit bei CBS News hat im Vereinigten Königreich große Aufmerksamkeit erregt – vor allem wegen ihrer umstrittenen Reformen bei der Sendung 60 Minutes und ihrer wahrgenommenen Nähe zur Regierung von Donald Trump.
Weiss zeigt ein starkes Interesse am britischen Markt. Beim Mittagessen tauschte sie sich mit Justin Webb aus, einem langjährigen BBC-Journalisten. Zudem skizzierte sie ihre Vision für CBS News und The Free Press, das kürzlich von Paramount Skydance übernommen wurde und Teil ihrer übergreifenden Medienstrategie ist.
Unter ihrer Führung verpflichtete CBS News Trevor Phillips als leitenden Korrespondenten für internationale Angelegenheiten. Weiss lobte Phillips für seine Fähigkeit, „durch den Lärm zu schneiden“ und der Wahrheit nachzugehen. Gleichzeitig stieß Douglas Murray zum Team von The Free Press und stärkte damit die redaktionelle Ausrichtung des Mediums.
Die BBC unterhält seit 2017 eine Partnerschaft mit CBS News, die sich auf den Austausch von Filmaufnahmen und Hintergrundmaterial konzentriert. Doch innerhalb der BBC gibt es Bedenken: Insider verweisen auf Weiss’ polarisierenden Ruf. Ein BBC-Sprecher betonte, die BBC bleibe redaktionell unabhängig und halte sich an eigene Standards.
Weiss’ Schritte deuten auf eine Expansion in internationale Medienmärkte hin. Trotz interner Vorbehalte hält die BBC die Zusammenarbeit mit CBS News aufrecht. Ihre Personalentscheidungen und Treffen lassen erkennen, dass sie ein Netzwerk gleichgesinnter Journalisten aufbauen will.






