Ausschreitungen in Essen: Fünf Kundgebungen enden mit Landfriedensbruch und Ermittlungen
Jonas SchmittAusschreitungen in Essen: Fünf Kundgebungen enden mit Landfriedensbruch und Ermittlungen
Am 15. März fanden im Essener Stadtzentrum fünf Versammlungen statt, an denen über 1.000 Menschen teilnahmen und die zu Verkehrsbehinderungen führten. Die Polizei war mit einem starken Aufgebot vor Ort.
Die Kundgebungen begannen friedlich, es kam jedoch später zu Versuchen, Absperrungen zu durchbrechen. Beamte wurden während der Versammlungen angegriffen. Bei einem Vorfall mit 45 Beteiligten handelte es sich um einen Landfriedensbruch.
Die Behörden leiteten fünf Ermittlungsverfahren ein, darunter wegen Verdachts auf Volksverhetzung und Körperverletzung. Zudem wurden drei Strafanzeigen wegen Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und des Einsatzes von Pyrotechnik erstattet.
Unterdessen verlief das Drittligaspiel zwischen Rot-Weiss Essen und Dynamo Dresden ohne größere Zwischenfälle.
Der Tag endete mit mehreren laufenden juristischen Verfahren. Die Polizei meldete Störungen, behielt die Lage jedoch unter Kontrolle. Das Fußballspiel blieb von den vorherigen Ausschreitungen unberührt.






