24 March 2026, 16:05

"Alte Heimat – neue Heimat": Bergisch Gladbach diskutiert lebendige Migrationsgeschichten

Ein Plakat mit einer Karte der Vereinigten Staaten, das verschiedene Arten der bevlükerrungsmigration hervorhebt und von begleitendem Text begleitet wird.

"Alte Heimat – neue Heimat": Bergisch Gladbach diskutiert lebendige Migrationsgeschichten

Podiumsdiskussion zu Migrationsgeschichten am 25. März 2026 in Bergisch Gladbach

Am Mittwoch, den 25. März 2026, findet in Bergisch Gladbach eine Podiumsdiskussion über Migrationserfahrungen statt. Sechs Menschen, die seit dem Zweiten Weltkrieg in der Stadt eine neue Heimat gefunden haben, berichten von ihrer Ankunft, den Herausforderungen und ihrem Integrationsweg. Die Veranstaltung ist kostenlos und für alle Interessierten offen.

Die Diskussion ist Teil des bundesweiten Tags der Archive, der in diesem Jahr unter dem Motto "Alte Heimat – neue Heimat" steht. Beteiligte Organisatoren sind die Caritas Rhein-Berg, die Integrationsbeauftragte der Stadt, das Stadtarchiv Bergisch Gladbach sowie die Volkshochschule (VHS). Durch den Abend führen Veronika Heiligmann von der Caritas und Nicole Mrziglod, Leiterin der VHS.

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Die Teilnehmenden der Runde repräsentieren verschiedene Migrationsbewegungen, die Bergisch Gladbach über Jahrzehnte geprägt haben. Seit den 1960er-Jahren kamen türkische "Gastarbeiter:innen" im Rahmen von Anwerbeabkommen in die Stadt – heute stellen sie rund 10 Prozent der Bevölkerung. In den 1990er-Jahren folgten Geflüchtete aus dem Balkan, später in den 2010er-Jahren Schutzsuchende aus dem Nahen Osten. Neuere Zuzüge umfassen Rumän:innen und Bulgar:innen nach der EU-Erweiterung. Themenschwerpunkt ist auch, wie die lokale Gemeinschaft auf die Neuankömmlinge reagiert hat.

Beginn ist um 18:30 Uhr im Internationalen Begegnungszentrum der Caritas Rhein-Berg, Lerbacher Weg 4. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Stadtarchiv Bergisch Gladbach unter der Telefonnummer 49 2202 14 1945 oder per E-Mail an [email protected].

Ziel der Veranstaltung ist es, persönliche Migrationsgeschichten zu beleuchten – von den ersten Hoffnungen bis zu langfristigen Erfahrungen in Bergisch Gladbach. Durch den Austausch unterschiedlicher Perspektiven soll die sich wandelnde kulturelle Vielfalt der Stadt widergespiegelt werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist für alle frei.

Quelle