70.000 Euro im Gepäck: Schmuggelversuch zweier Niederländer an deutscher Grenze gescheitert
Philipp Krüger70.000 Euro im Gepäck: Schmuggelversuch zweier Niederländer an deutscher Grenze gescheitert
Zwei arbeitslose Niederländer sind aufgeflogen, als sie versucht haben, 70.000 Euro in bar von Deutschland in den Irak zu schmuggeln. Der Vorfall ereignete sich am 21. April 2025, als die Bundespolizei die Gruppe bei einer Routinekontrolle anhielt. Die Behörden beschlagnahmten den gesamten Betrag und leiteten Ermittlungen ein.
Die beiden Männer, 35 und 36 Jahre alt, reisten mit drei weiteren Erwachsenen und einem Kind, als sie gestoppt wurden. Der 36-Jährige hatte 50.000 Euro in einer Umhängetasche versteckt, während der 35-Jährige 20.000 Euro in einer ähnlichen Tasche bei sich trug. Beide hatten die Bargeldsumme nicht deklariert – was bei Beträgen ab 10.000 Euro gesetzlich vorgeschrieben ist.
Zollbeamte konfiszierten das Geld und leiteten ein Verwaltungsverfahren gegen die beiden ein. Ihnen wird vorgeworfen, die Gelder nicht angezeigt zu haben; zudem besteht der Verdacht auf Geldwäsche. Deutsche Vorschriften verlangen von Reisenden die Meldung großer Bargeldbeträge, um illegale Finanzaktivitäten wie Terrorismusfinanzierung und organisierte Kriminalität zu verhindern.
Der Fall wurde an die Zollbehörden zur weiteren Untersuchung übergeben. Die beschlagnahmten 70.000 Euro bleiben vorerst sichergestellt, während die Behörden das Vorgehen der Männer prüfen. Bei einer Verurteilung wegen Geldwäsche drohen ihnen schwere rechtliche Konsequenzen. Der Vorfall unterstreicht die strenge Durchsetzung der Bargeldmeldepflicht an deutschen Grenzen.






