187 Raser in einer einzigen Blitzaktion im Kreis Siegen-Wittgenstein erwischt
Jonas Schmitt187 Raser in einer einzigen Blitzaktion im Kreis Siegen-Wittgenstein erwischt
Geschwindigkeitskontrollen im Kreis Siegen-Wittgenstein: 187 Temposünder in einer einzigen Aktion
Die Polizei im Kreis Siegen-Wittgenstein führte am 21. März auf der HTS-Autobahn zwischen Rinsenau und Eiserfeld Geschwindigkeitsmessungen durch. Während der Kontrolle passierten über 2.300 Fahrzeuge die Messstelle. Die Behörden registrierten dabei insgesamt 187 Verstöße gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit.
Ein Blitzer war im Einsatz, um die Geschwindigkeit der Autofahrer zu überwachen. Von allen Fahrzeugen lösten 187 die Kamera aus, weil sie zu schnell unterwegs waren. Nach Berücksichtigung der Messtoleranzen wurde die höchste gemessene Geschwindigkeit bei einem Toyota-Fahrer aus Siegen festgestellt: Er war mit 128 km/h in einer Zone unterwegs, in der ein deutlich niedrigeres Tempolimit galt.
In 45 Fällen fuhren die Autofahrer so schnell, dass eine Verwarnung nicht ausreicht. Diese Verkehrsteilnehmer erhalten nun offizielle Bußgeldbescheide. Drei von ihnen müssen sogar mit einem Fahrverbot rechnen, da sie besonders stark die erlaubte Geschwindigkeit überschritten hatten. Nach deutschem Recht drohen bei einer Überschreitung um 44 km/h ein Bußgeld von 320 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot.
Die Polizei wies darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit bei Unfällen oft schwere Folgen hat. Rasen bleibt eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle. Die Aktion unterstreicht die Gefahren von zu schnellem Fahren auf Autobahnen. Die Beamten erinnern alle Verkehrsteilnehmer daran, die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten, um die Sicherheit aller zu gewährleisten. Wer sich nicht daran hält, muss mit Strafen, Punkten und Fahrverboten rechnen.






