Von der Turnhalle zum BMX-Paradies: "Rade Ramps" beflügelt die Freestyle-Szene
Philipp KrügerVon der Turnhalle zum BMX-Paradies: "Rade Ramps" beflügelt die Freestyle-Szene
Aus einer stillgelegten Turnhalle in der Neustraße in Radevormwald ist mit "Rade Ramps" ein lebendiger BMX- und Freestyle-Park entstanden. Das Projekt wurde vom Profi-Fahrer Vinnie Janssens und Jacqueline Schreiber geleitet, die jeden Schritt der Planung und des Baus persönlich begleiteten. Da seit 2021 in der Region keine neuen BMX- oder Freestyle-Anlagen eröffnet wurden, entwickelt sich die Halle zu einem zentralen Treffpunkt für Fahrer aller Leistungsstufen.
Die Umwandlung der alten Turnhalle in den "Rade Ramps"-Park erforderte über 2.000 Arbeitsstunden. Janssens, ein erfahrener Freestyle-Mountainbiker, entwarf und baute jede Rampe selbst – so entstand ein Parcours, der Anfänger wie Fortgeschrittene anspricht. Der Park gliedert sich nun in drei Bereiche: einen für Einsteiger, einen für mittlere Schwierigkeitsgrade und einen für Profis.
Lokale Unternehmen unterstützten das Vorhaben finanziell. Seit der Eröffnung hat "Rade Ramps" flexible Öffnungszeiten: unter der Woche von 14 bis 22 Uhr, am Wochenende von 12 bis 22 Uhr. Je nach Besucherzahlen können die Betreiber die Zeiten anpassen.
Ein Tagespass kostet 8 Euro, was regelmäßige Besuche erschwinglich macht. Zur Einweihung des Parks ist für Ende Oktober ein Contest geplant, bei dem sowohl Hobbyfahrer als auch Profis ihre Tricks präsentieren können. Die Veranstaltung soll das Potenzial der Anlage unter Beweis stellen und ein breiteres Publikum anziehen.
"Rade Ramps" schließt eine Lücke in der Region und bietet einen speziell auf BMX und Freestyle-Radsport ausgerichteten Ort. Mit seinen unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und der Unterstützung der Gemeinschaft wird der Park voraussichtlich Fahrer aus der gesamten Umgebung anziehen. Der anstehende Contest im Oktober wird seine Attraktivität weiter unter Beweis stellen und seinen Ruf als Hotspot der Szene festigen.






