Vier deutsche Regionen kämpfen um die Austragung der Olympischen Spiele
Jonas SchmittVier deutsche Olympia-Kandidaten überwinden erste Hürde - Vier deutsche Regionen kämpfen um die Austragung der Olympischen Spiele
Vier deutsche Regionen haben sich im Rennen um die Austragung der Olympischen Spiele einen Schritt nach vorne gearbeitet. Berlin, Hamburg, München und das Rhein-Ruhr-Gebiet haben alle die erste nationale Auswahlrunde erfolgreich durchlaufen. Noch in diesem Herbst soll entschieden werden, welche Stadt Deutschland international vertreten wird.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat einen Zeitplan für die nächsten Schritte festgelegt. Jeder Bewerber hat nun bis Ende Mai 2025 Zeit, seine Pläne zu verfeinern. Eine zentrale Vorgabe lautet, dass über 90 Prozent der Wettkampfstätten maximal 15 Gehminuten von öffentlichen Verkehrsmitteln entfernt liegen müssen.
Die endgültige Auswahl wird in den kommenden Monaten fallen, wobei noch nicht feststeht, für welches Jahr der Bewerbung – 2036, 2040 oder 2044 – man sich entscheiden wird. Die ausgewählte Region müsste sich anschließend einer internationalen Abstimmung stellen. Zuvor soll jedoch in einem Bürgerentscheid im Juni 2026 die lokale Unterstützung für die Bewerbung gemessen werden.
Die erfolgreichen Kandidaten treten nun in eine detaillierte Planungsphase ein. Ihre Konzepte werden vor der nationalen Endentscheidung erneut geprüft. Das Ergebnis wird darüber entscheiden, ob Deutschland ein offizielles Angebot an das Internationale Olympische Komitee (IOC) einreicht.






