24 May 2026, 18:05

Verfolgungsjagd an niederländischer Grenze: Unbekannte Substanz setzt Polizisten zu

FW Gangelt: Spektakuläre Verfolgungsjagd führt zu großem Einsatz der Feuerwehr

Verfolgungsjagd an niederländischer Grenze: Unbekannte Substanz setzt Polizisten zu

Verfolgungsjagd nahe niederländischer Grenze: Unbekannte Substanz löst Atemprobleme bei Polizisten aus

Eine spektakuläre Verfolgungsjagd in der Nähe der niederländischen Grenze am Mittwochabend führte zu einem gefährlichen Zwischenfall mit Beteiligung der deutschen Bundespolizei und der niederländischen Koninklijke Marechaussee. Die Insassen eines flüchtigen Fahrzeugs warfen Kanister ab und setzten eine unbekannte Substanz frei, die bei den verfolgenden Beamten gesundheitliche Beschwerden auslöste.

Die Jagd begann, als Behörden nahe der Grenze ein auffälliges Fahrzeug anhalten wollten. Während der Verfolgung warf die Besatzung mehrere mit Flüssigkeit gefüllte Behälter sowie einen Gegenstand aus dem Auto, der eine Wolke reizenden Gases freisetzte. Polizisten berichteten anschließend über Atemnot, Husten und weitere Symptome, nachdem die Substanz über die Belüftungsanlagen in ihre Fahrzeuge gelangt war.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Rettungskräfte, darunter Feuerwehrleute und CBRN-Spezialisten (Chemische, Biologische, Radiologische und Nukleare Gefahrenabwehr), rückten umgehend in Mindergangelt an. Rund 70 Einsatzkräfte unter der Leitung des Gemeindebrandinspektors Günter Paulzen sicherten das Gelände über etwa zwei Stunden ab. Der erste Parkplatz des Wildparks Gangelt wurde abgesperrt, während der Bereitstellungsraum der Feuerwehr auf den Hauptparkplatz des Parks verlegt wurde.

Etwa zehn Personen, darunter Beamte, wurden vor Ort medizinisch untersucht, bevor sie wieder entlassen wurden. Spätere Analysen bestätigten, dass es sich bei der Flüssigkeit in den Kanistern um Benzin handelte – vermutlich genutzt, um das Fahrzeug während der Verfolgung aufzutanken. Das reizende Gas wurde als Ursache für die Beschwerden der Beamten identifiziert, die daraufhin isoliert wurden, während Feuerwehrleute in Schutzkleidung die Lage begutachteten.

Bei dem Vorfall gab es keine schweren Verletzungen, mehrere Beamte mussten jedoch wegen der Exposition behandelt werden. Die Ermittlungen zur Verfolgungsjagd und dem Einsatz gefährlicher Stoffe laufen weiterhin, während das betroffene Gebiet inzwischen gesichert und freigegeben wurde.

Quelle

Essen Sie in Ihren
Lieblingsrestaurants
günstiger

Exklusive Gutscheine für Abendessen, Frühstück und Kaffee

Frau mit LiberSave App auf dem Smartphone