31 March 2026, 22:05

Ursula Heinen-Esser wird neue Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie

Eine Liniengrafik, die die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Ursula Heinen-Esser wird neue Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie

Ursula Heinen-Esser ist zur neuen Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) gewählt worden. Sie erhielt von den Delegierten volle Unterstützung und sicherte sich 100 Prozent der Stimmen. Die ehemalige Politikerin übernimmt das Amt von Simone Peter, die den Verband seit 2018 geführt hatte.

Heinen-Esser bringt umfangreiche politische Erfahrung in ihre neue Rolle ein. Die ausgebildete Volkswirtin war zunächst Mitglied des Deutschen Bundestags, bevor sie zwischen 2007 und 2013 als Parlamentarische Staatssekretärin in zwei Bundesministerien tätig war. 2018 wurde sie zur Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen ernannt.

Ihre Amtszeit als Ministerin endete 2022 nach ihrem Rücktritt im Zuge der Mallorca-Affäre. Seit 2021 leitet sie den Schutzverband Deutscher Wald. Nun übernimmt sie die BEE-Präsidentschaft mit dem Fokus auf Zusammenarbeit, bedankte sich bei den Delegierten für ihr Vertrauen und bekundete ihre Freude auf die Arbeit mit dem 21-köpfigen Vorstand.

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Die scheidende Präsidentin Simone Peter hatte nach fünf Jahren im Amt auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Sie übermittelte Heinen-Esser ihre besten Wünsche und äußerte sich optimistisch über die Zukunft der erneuerbaren Energien.

Heinen-Esser beginnt ihre Amtszeit ohne konkrete Pläne für unmittelbare gesetzliche Änderungen in den Bereichen Wind-, Solar-, Bioenergie oder Wasserkraft. In jüngsten Stellungnahmen des BEE standen übergeordnete Themen wie die Gebäudemodernisierung im Mittelpunkt. Die neue Führung wird nun die nächsten Schritte der Verbandsarbeit in der Energiepolitik lenken.

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