Unbekannte Briefe enthüllen Brian Jones' private Seite vor dem Rolling-Stones-Ruhm
Philipp KrügerUnbekannte Briefe enthüllen Brian Jones' private Seite vor dem Rolling-Stones-Ruhm
Ein Konvolut von Briefen, die Sylvia Wainwright an ihre Schwester Lynn geschrieben hat, ist aufgetaucht und bietet einen seltenen Einblick in die frühen Tage der Rolling Stones. Die Dokumente, die ihr Sohn Terry unter Sylvias Hinterlassenschaften entdeckte, enthüllen persönliche Details über Brian Jones – lange vor seinen späteren Kämpfen und seinem Ruhm.
Die Briefe beschreiben eine enge Beziehung zwischen Sylvia und Brian Jones. Sie schildert ihn als einfühlsamen Menschen, der ihr Geschenke wie Blumen, ein Osterei und ein Puzzle schickte. In einer Notiz findet sich sogar eine handschriftliche Botschaft von Jones selbst, liebevoll unterzeichnet.
Sylvias Korrespondenz hält auch prägende Momente der Band fest. In einem Brief erwähnt sie, wie Brian Jones, Mick Jagger und Keith Richards im April 1964 ihre erste Amerika-Tournee organisierten. Ihre Schilderungen von Partys in Jagers Wohnung und Nächten mit Popstars zeichnen ein lebendiges Bild jener Ära – noch bevor die Gegenkultur der 1960er zur Legende wurde.
Auch andere prominente Namen tauchen in den Briefen auf, darunter das Model Christine Shrimpton und der Schauspieler Roger Moore. Das Auktionshaus Hansons Auctioneers in Etwall, Derbyshire, wird die Sammlung versteigern; die Schätzpreise liegen zwischen 2.010 und 2.680 Dollar.
Diese Briefe bieten eine zeitgenössische, persönliche Perspektive auf den Aufstieg der Rolling Stones. Sie zeigen Brian Jones in einer unbeschwerteren, intimeren Rolle – weit entfernt von seinem späteren, von Problemen geprägten Image. Die Versteigerung gibt Sammlern nun die Chance, ein Stück Musikgeschichte zu erwerben.






