06 June 2026, 18:03

UN-Klimakonferenz 2024: Wie Glaube und Geschlechtergerechtigkeit den Klimaschutz prägen

Konferenz betont den intersektionalen Einfluss der Klimakrise

UN-Klimakonferenz 2024: Wie Glaube und Geschlechtergerechtigkeit den Klimaschutz prägen

Nebenveranstaltung auf der UN-Klimakonferenz 2024 in Bonn vereint vielfältige Stimmen im Kampf gegen den Klimawandel

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Eine Nebenveranstaltung im Rahmen der UN-Klimakonferenz 2024 in Bonn brachte eine breite Palette von Akteurinnen und Akteuren zusammen, um sich mit drängenden Klimafragen auseinanderzusetzen. Unter dem Titel „Die intersektionalen Auswirkungen des Klimawandels angehen: Geschlechtergerechtigkeit und Glaubensperspektiven“ lag der Fokus der Veranstaltung auf Klimagerechtigkeit und den ungleichen Folgen der Erderwärmung. Organisiert wurde sie vom Ökumenischen Rat der Kirchen sowie von gläubigen und humanitären Gruppen.

Mitveranstalter waren die Brahma Kumaris, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Amerika, der Lutherische Weltbund und die ACT Kirche Schwedens. Teilnehmende kamen aus indigenen Gemeinschaften, Nichtregierungsorganisationen, der Forschung sowie aus Regierungsvertreterkreisen. Im Mittelpunkt der Diskussionen stand, wie der Klimawandel Frauen, Kinder und Menschen mit Behinderungen besonders hart trifft.

Max Weber, Absolvent des Ökumenischen Instituts in Bossey, leitete die Sitzung. Als künftiger Vertreter des Deutschen Evangelischen Kirchentags 2027 betonte er die Dringlichkeit von Maßnahmen. Weber hob zudem die Rolle junger Aktivistinnen und Aktivisten hervor und forderte eine stärkere Einbindung in die Gestaltung von Klimapolitik.

Ziel der Veranstaltung war es, Brücken zwischen verschiedenen Interessengruppen zu schlagen. Glaubensbasierte Perspektiven wurden in die weiteren Debatten über Klimagerechtigkeit eingebunden – stets mit Blick auf praktische Lösungsansätze.

Die Nebenveranstaltung endete mit einem gemeinsamen Bekenntnis zu inklusivem Klimaschutz. Veranstalterinnen, Veranstalter und Teilnehmende unterstrichen die Notwendigkeit von Politiken, die geschlechtsspezifische Ungleichheiten abbauen und benachteiligte Gruppen schützen. Künftige Schritte werden voraussichtlich eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen religiösen Führungsfiguren, Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern und Entscheidungsträgerinnen und -trägern umfassen.

Quelle

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