31 May 2026, 20:05

Totes Wildtier bei Polizeikontrolle schockiert Raser und bremst Tempo aus

POL-COE: Coesfeld, Brink, B474/ Reduzierung der Wildunfallzahlen

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Schon am Vorabend hatte es auf der B474 einen Zusammenstoß mit einem Tier gegeben. Um auf die Gefahren aufmerksam zu machen, brachte ein örtlicher Jäger das tote Tier zu einer Polizeikontrolle. Beamte zeigten es vorbeifahrenden Autofahrern, woraufhin viele ihr Tempo drosselten.

Ein Fahrer wurde mit 84 km/h in einer 70er-Zone erwischt und musste dafür ein Bußgeld von 40 Euro zahlen. Polizeidirektor Thomas Eder erklärte später, das Tier könnte stundenlang gelitten haben, bevor es von seinem Leid erlöst wurde.

Der Anblick des toten Wildtiers ging einigen Rasern sichtbar nahe. Viele schienen nach der Konfrontation mit den Folgen eines solchen Unfalls ihr Verhalten zu überdenken. Die Behörden kündigten nun an, in diesem Jahr vermehrt Geschwindigkeitskontrollen und Aufklärungskampagnen durchzuführen.

Ziel ist es, Wildunfälle in der Region zu reduzieren. Die Polizei wird sich auf die Einhaltung der Tempolimits konzentrieren und Autofahrer über die Risiken von zu schnellem Fahren bei Nebel oder in besonders gefährdeten Gebieten aufklären.

Die Aktion am 21. Mai führte zu mindestens einem Bußgeldbescheid und einer deutlichen Warnung an die Verkehrsteilnehmer. Weitere Geschwindigkeitskontrollen und Präventionsmaßnahmen sind in den kommenden Monaten geplant. Die Verantwortlichen hoffen, dass diese Schritte die Zahl der Wildunfälle im Kreis Coesfeld verringern werden.

Quelle

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