31 May 2026, 06:03

Tim Raues harte Jugend: Wie die "36 Boys" ihn fürs Leben prägten

Promi-Koch Raue: Mein ganzer K├Ârper schreit: Lauf, Lauf, Lauf!

Tim Raues harte Jugend: Wie die "36 Boys" ihn fürs Leben prägten

Tim Raue gehörte einst zu einer der härtesten Straßenbanden Berlins. Als Jugendlicher in Kreuzberg schloss er sich den „36 Boys“ an – einer Gruppe, die für brutale Schlägereien und bedingungslose Loyalität bekannt war. Diese Zeit hinterließ bei ihm Spuren, sowohl körperlich als auch seelisch.

Die „36 Boys“ hatten sich auf der Suche nach Anerkennung und Zugehörigkeit gebildet. Die Mitglieder gerieten oft mit rivalisierenden Banden aneinander, manchmal unterlegen im Verhältnis zwei zu eins. Raue war der einzige Deutsche in der Gruppe und stieg dadurch unter seinen Kameraden hervor.

Die Aufnahme in die Bande war gnadenlos. Neue Mitglieder mussten sich drei Minuten lang gegen zwei Gegner behaupten. Raue hielt die volle Zeit nicht durch – er wurde schnell niedergeschlagen –, doch er floh nicht. Diese Trotzhaltung verschaffte ihm seinen Platz. Eine Narbe aus diesem Kampf trägt er bis heute, und das mit Stolz.

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Gewalt war im Alltag der Bande allgegenwärtig. Raue gibt zu, dass er oft die Flucht ergreifen wollte, doch er wusste: Wer Angst zeigte, verlor den Respekt – und Respekt war alles.

Raues Zeit bei den „36 Boys“ währte nur zwei Jahre, von seinem 14. bis zu seinem 16. Lebensjahr. Doch diese Erfahrung prägte ihn, konfrontierte ihn mit Grenzen, die nur wenige je kennenlernen. Heute ist die Narbe auf seinem Körper ein Mahnmal einer Vergangenheit, die von Überlebenswillen und Treue geprägt war.

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