22 March 2026, 14:04

Tausende protestieren am Antirassismus-Tag gegen Hass und AfD-Politik

Eine Gruppe von Menschen in Masken, die eine Straße entlanggehen und ein Banner halten, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Polen, einem Uhrenturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Tausende protestieren am Antirassismus-Tag gegen Hass und AfD-Politik

Tausende Menschen versammelten sich am 21. März 2026 in ganz Deutschland, um den Internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung zu begehen. In Köln zogen über tausend Demonstrantinnen und Demonstranten gegen Rassismus und rechtsextreme Politik durch die Straßen, während in mindestens zwölf weiteren Städten und Regionen ähnliche Kundgebungen stattfanden. Die Proteste waren Teil einer bundesweiten Initiative für Solidarität und Gleichberechtigung.

Die Kölner Demonstration, organisiert vom Bündnis Köln stellt sich quer, startete am Sudermannplatz. Die Teilnehmenden zogen entlang des Hohenzollernrings in Richtung Rudolfplatz, trugen bunte Fahnen und Plakate mit Parolen wie Herz statt Hass. Viele Botschaften richteten sich direkt gegen die rechtspopulistische AfD-Partei.

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Die Polizei hatte mit bis zu 10.000 Teilnehmenden gerechnet, korrigierte die Schätzung später jedoch auf etwas über 1.000. Trotz der geringeren Zahl blieb die Veranstaltung lebendig – unter anderem mit einem satirischen Wagen des Künstlers Jacques Tilly, einem bekannten Kritiker der AfD.

Auch in Düren, Bergisch Gladbach, Lüneburg, Stuttgart, dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Marne (Schleswig-Holstein), Flensburg, Lüdenscheid, Berlin-Rudow, Meißen, Leverkusen-Rheindorf sowie Bremen/Würzburg fanden Proteste statt. An jedem Ort wurde der Aufruf zur Einheit gegen Diskriminierung am internationalen Aktionstag aufgegriffen.

Die Demonstrationen zeigten die breite Ablehnung von Rassismus und rechtsextremer Ideologie in Deutschland. Zwar blieb die Beteiligung in Köln hinter den Erwartungen zurück, doch die abgestimmten Proteste in zahlreichen Städten unterstrichen die Botschaft der Solidarität. Organisatorinnen, Organisatoren und Teilnehmende machten deutlich, dass sie sich in allen Formen gegen Diskriminierung engagieren.

Quelle