Solinger Jusos ohne Führung: Beide Co-Vorsitzende treten überraschend zurück
Philipp KrügerSolinger Jusos ohne Führung: Beide Co-Vorsitzende treten überraschend zurück
Solinger Jusos ohne Führung: Beide Vorsitzende treten zurück
Die Jusos, die Jugendorganisation der Solinger SPD, stehen nun ohne ihre beiden bisherigen Co-Vorsitzenden da. Jasko Hodzic und Laura Fischer legten ihre Ämter nieder, wodurch die Gruppe handlungsunfähig wurde. Die örtliche SPD-Führung hat daraufhin vorübergehend die Leitung der Organisation übernommen.
Die Rücktritte erfolgten, nachdem Hodzic und Fischer Zeitdruck als Grund angaben. Hodzic, der kürzlich ein Studium an der FernUniversität in Hagen aufgenommen hat, empfand die Doppelbelastung als zu groß. Auch Fischer lehnte es ab, die Gruppe allein zu führen, da ihr die notwendige Zeit fehle.
Ohne aktive Vorsitzende konnten die Jusos ihre Arbeit nicht fortsetzen. Daraufhin übernahmen Solingens SPD-Co-Vorsitzende, Sabine Vischer-Kippenhahn und Manfred Ackermann, kommissarisch die Leitung der Jugendorganisation. Ihr Einsatz sichert den Fortbestand der Gruppe, während nach neuen Kandidaten für die Positionen gesucht wird.
Die SPD-Führung in Solingen kündigte an, bald Vorschläge für Nachfolgekandidaten vorzulegen. Ein formelles Verfahren soll folgen, um die vakanten Posten zu besetzen und den Jusos wieder eine eigenständige Führung zu ermöglichen.
Bis zur Ernennung neuer Vorsitzender bleibt die Jugendorganisation unter der interimistischen Leitung der SPD. Die Rücktritte von Hodzic und Fischer verdeutlichen die Herausforderungen, ehrenamtliche Tätigkeiten mit privaten Verpflichtungen zu vereinbaren. Die Suche nach Nachfolgerinnen und Nachfolgern läuft bereits, um die Organisation zu stabilisieren.






