28 March 2026, 06:04

Solingens Pressesprecherin Sabine Rische verlässt nach 30 Jahren den öffentlichen Dienst

Eine sepiafarbene Postkarte, die eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Straßen, einem Turm und undeutlicher handgeschriebener Text zeigt.

Solingens Pressesprecherin Sabine Rische verlässt nach 30 Jahren den öffentlichen Dienst

Sabine Rische, eine langjährige prägende Persönlichkeit im Presseamt der Stadt Solingen, hat nach drei Jahrzehnten im öffentlichen Dienst ihren Rückzug angetreten. Bekannt für ihr Engagement für klare und verständliche Kommunikation, begleitete sie die Stadt durch tiefgreifende Veränderungen – vom Schreibmaschinen- und Faxzeitalter bis hin zu digitalen Plattformen und sozialen Medien. Ihr Ausscheiden markiert das Ende einer Ära für die Bürgerinnen und Bürger, die sich über Jahre auf ihre zuverlässigen Informationen verließen.

Rische begann ihre Laufbahn im September 1989 und entwickelte sich schnell zu einer vertrauten Stimme Solingens. Als gebürtige Krefelderin brachte sie eine externe Perspektive mit, setzte sich aber stets leidenschaftlich für die Stärken der Stadt ein. Im Laufe der Jahre wurde sie zu einer zentralen Ansprechpartnerin für Generationen von Solingerinnen und Solingern und galt als eine Institution der lokalen Gemeinschaft.

Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit lag auf Bauvorhaben und Stadtentwicklung. Sie schuf ein Frühwarnsystem, das Anwohnerinnen und Anwohner über Bauprojekte, Straßensperrungen und Umleitungen informierte. Dieses System half, komplexe Verwaltungsabläufe transparenter zu gestalten und für die Öffentlichkeit zugänglicher zu machen.

Doch Risches Engagement ging weit über Infrastrukturthemen hinaus. Sie begleitete den Ausbau der Kinderbetreuung und verantwortete das Solinger Freizeitkarten-Programm. Ihre Begeisterung für Stadtplanung führte sie zudem zu großen Projekten wie der Aufwertung des Stadtteils Ohligs, der Innenstadtmodernisierung, Hochwasserschutzmaßnahmen und der Sanierung lokaler Burganlagen.

Mit dem technologischen Fortschritt passte sie auch ihre Arbeitsweise an: Sie modernisierte das Presseamt, indem sie von traditionellen Methoden zu digitaler Kommunikation überging – etwa durch Websites und soziale Medien. Trotz aller Veränderungen blieb ihr zentrales Anliegen stets dasselbe: Bürokratendeutsch in klare Botschaften für die Bürgerinnen und Bürger zu übersetzen.

Auch im Ruhestand wird Rische Solingen verbunden bleiben. Sie plant, in Teilzeit für die Stadtentwicklungsgesellschaft zu arbeiten und Projekte wie die Innenstadtbelebung sowie die Bewerbung der Müngstener Brücke für den Status als UNESCO-Weltkulturerbe zu unterstützen.

Ihr Abschied hinterlässt eine spürbare Lücke in der Solinger Verwaltung. Drei Jahrzehnte prägten ihren Einfluss darauf, wie die Stadt mit ihren Bürgerinnen und Bürgern kommuniziert – stets zwischen Tradition und Innovation. Zwar ändert sich nun ihre Rolle, doch ihre Wirkung auf lokale Vorhaben und die Bürgerbeteiligung wird in neuer Form weiterbestehen.

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