Solingen setzt mit dem sechsten Kippa-Tag ein Zeichen gegen Antisemitismus
Philipp KrügerSolingen setzt mit dem sechsten Kippa-Tag ein Zeichen gegen Antisemitismus
Solingen veranstaltet am Dienstag, den 29. August, um 17:00 Uhr zum sechsten Mal den „Kippa-Tag“ vor dem Rathaus. Die Veranstaltung vereint lokale Verantwortungsträger und internationale Gäste, um ein gemeinsames Zeichen gegen Antisemitismus und Intoleranz in der heutigen Gesellschaft zu setzen.
Die Kundgebung auf dem Walter-Scheel-Platz wird von der Stadt Solingen, der Jüdischen Gemeinde Bergisches Land und dem Freundschaftsverein Solingen/Ness Ziona organisiert. Als besondere Gäste werden fünf Besucher aus Solingens israelischer Partnerstadt Ness Ziona erwartet.
Bürgermeister Tim Kurzbach wird gemeinsam mit Leonid Goldberg, Bernd Krebs und Dr. Ilka Werner zu den Anwesenden sprechen. Die Geigerin Franca Lippert umrahmt die Veranstaltung mit einem musikalischen Beitrag. Männer sind eingeladen, aus Solidarität mit jüdischen Mitbürgern eine Kippa zu tragen.
Um 19:00 Uhr folgt im Zentrum für verfolgte Künste ein Vortrag über die Gründung des Staates Israel. Die Veranstaltung bildet zugleich den Auftakt der Ausstellung „1948“*, die sich mit den Themen rund um die Staatsgründung Israels auseinandersetzt.
Ziel des Kippa-Tags ist es, Zusammenhalt zu stärken und Rassismus, Fremdenfeindlichkeit sowie Diskriminierung entschlossen entgegenzutreten. Die Organisatoren hoffen, dass der Tag die Verbindungen zwischen den Gemeinschaften festigt und gleichzeitig das Bewusstsein für aktuelle Herausforderungen schärft. Sowohl der Vortrag als auch die Ausstellung bleiben im Anschluss an die Feierlichkeiten für die Öffentlichkeit zugänglich.






