29 June 2026, 14:04

Solingen setzt auf Solarenergie: Parkplätze und Schulhöfe werden zu Kraftwerken

FDP fordert Ausbau von Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen

Solingen setzt auf Solarenergie: Parkplätze und Schulhöfe werden zu Kraftwerken

Solingen erkundet neue Wege, um seine Kapazitäten für erneuerbare Energien auszubauen. Die Stadt kann nun eigene Freiflächen wie Parkplätze und Schulhöfe für bodengestützte Solaranlagen nutzen. Dieser Schritt steht im Einklang mit dem regionalen Fokus auf den Ausbau der Photovoltaik statt auf Windenergie.

Eine aktuelle Studie des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) bestätigte, dass Solingen kein bedeutender Standort für Windkraft werden wird. Stattdessen wird die Energiewende im Bergischen Land stark von der Solarenergie abhängen. Die Freie Demokratische Partei (FDP) hat nun eine Prüfung des Solarausbaus durch Freiflächen-Photovoltaikanlagen in der Stadt vorgeschlagen.

Die FDP fordert die Stadtverwaltung auf, geeignete Flächen für Solaranlagen zu identifizieren und Wege zu finden, um deren Entwicklung zu beschleunigen. Bodengestützte Anlagen könnten zudem eine doppelte Flächennutzung ermöglichen – etwa durch Agri-Photovoltaik oder Solarüberdachungen auf Parkplätzen und Wegen.

An Tagen, an denen Solarmodule mehr Strom erzeugen, als das Netz aufnehmen kann, könnte der Überschuss für die Elektrolyse genutzt werden. Dabei entsteht grüner Wasserstoff, der gespeichert und bei Bedarf wieder in Strom umgewandelt werden kann.

Der Vorschlag unterstreicht das Potenzial Solingens, bestehende Flächen für die Solarenergie zu nutzen. Bei Umsetzung könnte dies die Erzeugung erneuerbarer Energien steigern und die langfristigen Nachhaltigkeitsziele der Stadt unterstützen. Der Fokus bleibt darauf, die Photovoltaik-Kapazitäten zu maximieren – und nicht auf Windkraft.

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