Solingen rettet Eishalle durch Kauf von der Lebenshilfe für den Eissportnachwuchs
Ida MüllerSolingen rettet Eishalle durch Kauf von der Lebenshilfe für den Eissportnachwuchs
Die Stadt Solingen hat einen wichtigen Schritt unternommen, um die Zukunft des Eissports in der Region zu sichern. Nach monatelangen Verhandlungen hat die Lebenshilfe zugestimmt, die örtliche Eishalle sowie das umliegende Gelände an die Stadt zu verkaufen. Mit diesem Schritt soll die Anlage für die öffentliche Nutzung und Jugendarbeit erhalten bleiben.
Die Gespräche zwischen der Stadt und der Lebenshilfe hatten sich intensiviert, nachdem ursprüngliche Pläne für eine neue Anlage wegen der hohen Kosten verworfen worden waren. Beide Seiten arbeiteten eng mit dem EC Bergisch Land zusammen – dem Hauptnutzer und künftigen Betreiber der Halle –, um eine Kaufoption zu entwickeln. Peter Heinen, Vorsitzender der Lebenshilfe, betonte, dass eine Lösung notwendig geworden sei, nachdem frühere Vorschläge gescheitert waren und der Betrieb der Eishalle finanziell nicht mehr tragbar war.
Laut der getroffenen Vereinbarung wird die Stadt das Grundstück erwerben und den Betrieb anschließend im Wege eines Erbbaurechts an den EC Bergisch Land übertragen. Der Verein zahlt für die Vertragslaufzeit eine marktübliche Erbbauzins. Stadtdirektorin Dagmar Becker unterstrich die Bedeutung, den Eissport sowie Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in Solingen zu bewahren.
Als nächster Schritt steht die Zustimmung der Stadträte an. Sowohl der Sportausschuss als auch der Finanzausschuss werden den Kauf in ihren kommenden Sitzungen prüfen.
Der Verkauf der Eishalle an die Stadt markiert eine entscheidende Weichenstellung für den Erhalt des lokalen Eissports. Ob das Vorhaben voranschreitet, hängt nun von der Ratsentscheidung und den Ausschussberatungen ab. Der EC Bergisch Land soll die Halle im Rahmen der neuen Regelung übernehmen.
