29 June 2026, 04:03

Solingen gründet "Büro der Armutskonferenz" für dauerhaften Kampf gegen lokale Armut

Solingen: Das Amt der Armutskonferenz hat seine Arbeit aufgenommen

Solingen gründet "Büro der Armutskonferenz" für dauerhaften Kampf gegen lokale Armut

Solingen gründet „Büro der Armutskonferenz“ für kontinuierlichen Kampf gegen Armut

Solingen hat ein „Büro der Armutskonferenz“ ins Leben gerufen, um die Dynamik zwischen den jährlichen Veranstaltungen aufrechtzuerhalten und konkrete Projekte zu entwickeln. Die Initiative arbeitet unabhängig von politischen Bestrebungen und konzentriert sich ausschließlich auf die Bewältigung lokaler Armutsprobleme. Ziel ist es, Menschen in finanzieller Not direkt und praxisnah zu unterstützen.

Das Büro entstand im Anschluss an die erste Armutskonferenz der Stadt, bei der rund 70 Fachleute aus verschiedenen Bereichen zusammenkamen. Horst Koss, Vorsitzender des Sozialausschusses, wurde zu dessen Sprecher gewählt. Die Gruppe trifft sich alle vier Wochen, um zügig Maßnahmen für von Armut Betroffene umzusetzen.

Vertreten sind im Büro unterschiedliche Organisationen, darunter der Sozialausschuss, Arbeitslosen- und Obdachlosenhilfen, lokale Initiativen sowie Migrantenselbstorganisationen. Auch städtische Verantwortliche wie Jan Welzel, der Sozialdezernent, und Heike Auer aus der Strategischen Planung bringen ihr Fachwissen ein. Die Mitglieder stammen aus verschiedenen sozialen Milieus und verfügen über direkte Erfahrungen in der Arbeit mit benachteiligten Gruppen.

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Das Büro widmet sich gezielt lokalen Herausforderungen und bietet bedarfsgerechte Hilfe an. Seine Struktur garantiert eine breite Repräsentation und schnelles Handeln. Die Initiative setzt auf Zusammenarbeit und praktische Unterstützung, um nachhaltige Lösungen zu schaffen.

Quelle