Solingen führt strenge Grillregeln für mehr Naturschutz und Sicherheit ein
Philipp KrügerSolingen führt strenge Grillregeln für mehr Naturschutz und Sicherheit ein
Solingen führt neue Grillverordnung ein: Ausgleich zwischen Freizeitspaß, Naturschutz und Brandprävention
Solingen bereitet die Einführung einer neuen Grillverordnung vor, die öffentlichen Genuss mit dem Schutz der Natur und der Brandvorsorge in Einklang bringen soll. Die Regeln, die im kommenden Frühjahr in Kraft treten, erlauben das Grillen in ausgewiesenen Bereichen, sehen für Verstöße jedoch strenge Strafen vor. Die Stadtverwaltung betont, dass die Änderungen für Einwohner und Besucher klarere Vorgaben schaffen sollen.
Das Grillen in Parks und Grünanlagen bleibt zwar grundsätzlich erlaubt, allerdings nur unter bestimmten Auflagen. Die Verordnung beschränkt das Grillen auf offiziell markierte Zonen und regelt unter anderem die zulässigen Zeiten, Grilltypen sowie Bauvorschriften. Bei einer Waldbrandwarnstufe 4 gilt ein vollständiges Verbot.
Eine sofortige Änderung betrifft das Grillverbot am Engelsberger Hof. Das Gelände, das vor allem als Spiel- und Erholungsbereich für Kinder konzipiert ist, war wiederholt wegen Rauchbelästigung, Müll und Lärm in der Kritik geraten. Zudem besteht aufgrund der Nähe zur geschützten Ohligser Heide ein erhöhtes Waldbrandrisiko. Als Ausgleich plant die Stadt, dort alternative Picknickbereiche einzurichten, um das gesellige Miteinander weiterhin sicher zu ermöglichen.
Aktuell prüft die Stadtverwaltung mögliche Grillzonen in ganz Solingen. Zwar stehen noch keine Standorte endgültig fest, doch die Bezirksvertretungen haben das letzte Wort darüber, wo das Grillen erlaubt wird. Das Ordnungsamt wird regelmäßig Kontrollen durchführen, um die Einhaltung der Regeln zu überwachen – bei Verstößen drohen Bußgelder.
Die Verantwortlichen beschreiben die Verordnung als einen Kompromiss, der soziale Bedürfnisse mit dem Umweltschutz vereint. Ziel sei es, die Zuverlässigkeit in öffentlichen Räumen zu stärken, ohne familienfreundliche Bereiche oder natürliche Lebensräume zu gefährden.
Die neuen Regelungen treten im Frühjahr in Kraft, nachdem sie politisch beraten und verabschiedet wurden. Wer sich an die Vorgaben hält, kann weiterhin in den zugelassenen Zonen grillen – Verstöße werden hingegen geahndet. Mit den Maßnahmen will die Stadt für mehr Ordnung, Sicherheit und ein respektvolles Miteinander sorgen.
Solingens Grillverordnung jetzt in Kraft mit strengen Regeln
Die neuen Grillvorschriften in Solingen sind jetzt in Kraft getreten und bringen klare Einschränkungen, um die öffentliche Nutzung mit dem Umweltschutz in Einklang zu bringen. Wichtige Änderungen sind:
- Beschränkte Zonen nur (6. März 2026) mit einer Höhe von 35 cm für Grills.
- Grillzeiten beschränkt auf 11 bis 21 Uhr in Parks, mit Geldbußen von bis zu €1.000 bei Verstößen.
- Keine Einweggrills erlaubt; alle Asche und Abfall müssen nach der Nutzung entfernt werden. Die Stadt hat Kontrollpatrouillen eingesetzt, um die Einhaltung dieser Maßnahmen sicherzustellen.