Skandal um Dakota Mortensen stoppt "Das geheime Leben der Mormonenfrauen" und "Bachelorette"-Staffel
Lukas HartmannSkandal um Dakota Mortensen stoppt "Das geheime Leben der Mormonenfrauen" und "Bachelorette"-Staffel
Die Produktion der fünften Staffel von "Das geheime Leben der Mormonenfrauen" wurde nach Vorwürfen wegen häuslicher Gewalt gegen Dakota Mortensen eingestellt. Die Anschuldigungen, die von seiner Ex-Partnerin Taylor Frankie Paul stammen, führten zudem dazu, dass ABC die 22. Staffel von "Die Bachelorette" absagte. Die Polizei in Draper, Utah, ermittelt weiterhin in dem Fall – Stand März 2026.
Der Skandal begann, nachdem ein Video auftauchte, das angeblich eine Gewalttat zwischen Paul und Mortensen zeigt. ABC strich daraufhin umgehend Pauls geplante Staffel von "Die Bachelorette" und begründete dies mit Sorge um ihre Sicherheit. Der Sender betonte seitdem mehrfach, sie und ihre Familie zu unterstützen.
Paul hat öffentlich über jahrelangen psychischen und körperlichen Missbrauch berichtet, darunter auch Drohungen mit Vergeltung. Nach langem Schweigen prüft sie nun rechtliche Schritte und sucht Unterstützung. Die Vorwürfe wirken sich auch auf ihre anderen Projekte aus: Die Dreharbeiten zu "Das geheime Leben der Mormonenfrauen" wurden vorerst gestoppt.
Unterdessen deutete der ehemalige "Bachelor"-Teilnehmer Joe Amabile an, dass sich die Reihe wieder auf ihr Kerngeschäft konzentrieren werde – "Der Bachelor". Als Zeichen für die Rückkehr des Formats verwies er auf aktuelle Renovierungsarbeiten in der Show-Villa. Trotz der Absage von Pauls Staffel glaubt Amabile, dass die Franchise weiterlaufen wird, allerdings in ihrer klassischen Ausrichtung.
Die Folgen der Vorwürfe haben mehrere Projekte von Paul und Mortensen auf Eis gelegt. ABCs Entscheidung, "Die Bachelorette" Staffel 22 zu streichen, unterstreicht die Haltung des Senders, während die Ermittlungen in Draper noch andauern. Die Zukunft der Franchise hängt nun von der Rückkehr zu bewährten Formaten ab – eine Stellungnahme zu den Auswirkungen auf die mormonische Gemeinschaft steht weiterhin aus.






