14 March 2026, 20:04

Siemens Mobility investiert 25 Millionen in neues Großwerk für Regionalzüge in Duisburg

Zwei Züge auf Schienen in einer großen Fabrik umgeben von Maschinen, mit einer Wand aus Rohren und Lichtern auf der rechten Seite.

Siemens Mobility investiert 25 Millionen in neues Großwerk für Regionalzüge in Duisburg

Siemens Mobility baut neues Großproduktionswerk in Duisburg – ein Meilenstein für die industrielle Entwicklung der Stadt

In Duisburg entsteht ein neues großes Produktionswerk von Siemens Mobility, das die industrielle Landschaft der Stadt nachhaltig prägen wird. Die 25 Millionen Euro teure Anlage, deren Fertigstellung bis Ende 2026 geplant ist, soll Regionalzüge montieren und hochwertige Arbeitsplätze schaffen. Zudem wird durch eine direkte Schienenanbindung für die Logistik der Lkw-Verkehr reduziert.

Die neue Halle erstreckt sich auf 200.000 Quadratmetern im Logport I und ersetzt das ehemalige Krupp-Stahlwerk-Gelände. Im Inneren ermöglichen fünf Hallenkrane, zwei 223 Meter lange Gleise sowie zwei 200 Meter lange Wartungsgruben die vollständige Zugmontage. Matthias Wittemer von Siemens Mobility bestätigte, dass es sich um eine vollwertige Produktionsstätte handele – und nicht nur um ein Logistikzentrum.

Engpässe in Uerdingen treiben Expansion voran Die beenigten Kapazitäten am Siemens-Standort Uerdingen führten zur Entscheidung für den Ausbau in Duisburg. Die Krupp-Längshallen waren bereits 2023/24 abgerissen worden, doch die Sanierung der verbleibenden Querhallen gestaltet sich schwierig: Laufende Produktionsprozesse dulden keine Stillstände.

Von der Logistik zur "echten Wertschöpfung" Markus Bangen, Vorstandsvorsitzender von Duisport, betonte die Entwicklung des Geländes seit dem Jahr 2000 und bezeichnete das Projekt als Schritt hin zu "echter Wertschöpfung" jenseits der Logistik. Oberbürgermeister Sören Link pflichtete ihm bei und lobte die positive Richtung. Kritiker hatten in der Vergangenheit jedoch die Handhabung von Industriehallenprojekten durch Duisport hinterfragt.

Effizienz und Nachhaltigkeit durch Schienenanbindung Die schienengebundene Anlage wird die Effizienz steigern und die Nachhaltigkeit verbessern, indem sie den Lkw-Verkehr innerhalb des Logport I verringert. Ab 2027 sollen die Produktionsstätten den Betrieb aufnehmen und die industrielle Basis der Rhein-Ruhr-Region stärken – mit hochwertiger Fertigung in der Nähe von Krefeld.

Die 25-Millionen-Investition bringt Duisburg eine moderne Montagefabrik mit fortschrittlicher Infrastruktur und direkter Schienenanbindung. Ab 2027 wird die Halle die lokale Wirtschaft beleben, qualifizierte Arbeitsplätze schaffen und den Straßenverkehr entlasten. Gleichzeitig festigt das Projekt den Ruf der Stadt als Standort für moderne Industrieproduktion – über die traditionelle Logistik hinaus.

Quelle