Rheydts Stadtmarketing bringt neues Leben in den Stadtteil
Rheydts Stadtmarketing-Team arbeitet unter der Leitung von Peter Homann daran, das Zentrum des Stadtteils wiederzubeleben. Zwei Jahre nach dem Relaunch hat die Gruppe bereits Fortschritte erzielt – etwa mit einer Modenschau und einem gut besuchten Weihnachtsmarkt. Nun nehmen weitere Pläne Gestalt an, um den lokalen Handel und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.
Rheydt, einst eine eigenständige Stadt mit fast 100.000 Einwohnern, ist heute ein Stadtteil von Mönchengladbach, das Ende 2024 rund 267.213 Einwohner zählte. Das Team, in dem auch zwei Einzelhändler im Vorstand sitzen, fungiert als zentrale Anlaufstelle für Unternehmen und Anwohner. Zu seinen Aufgaben gehören Vermittlung, Veranstaltungskoordination und Marketingmaßnahmen, die das Image Rheydts aufpolieren sollen. Homann, der auf 30 Jahre Erfahrung als Händler und Unternehmer zurückblickt, räumt ein, dass die Einzelhandelslandschaft des Stadtteils nie wieder ihren alten Glanz erreichen wird. Stattdessen geht es darum, sich den aktuellen Herausforderungen anzupassen.
Zu den jüngsten Erfolgen zählen die Modenschau und der Weihnachtsmarkt, die auf positive Resonanz stießen. Für 2026 sind bereits Blumenampeln, Food-Trucks, spät geöffnete Einkaufsabende und die Rückkehr des Weihnachtsmarkts geplant. Zudem entsteht in Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen ein kulinarisches Sommerfest.
Trotz der Fortschritte bleiben zentrale Themen auf der Agenda: Leerstände und Parkplatzmangel stellen das Team weiterhin vor Probleme. Doch das Ziel bleibt klar: lokale Unternehmen unterstützen und durch gezielte Initiativen ein attraktiveres Stadtzentrum schaffen.
Das Stadtmarketing-Team legt den Grundstein für Rheydts zukünftige Entwicklung. Mit Veranstaltungen, Marketing und der Einbindung der Gemeinschaft soll die Attraktivität des Stadtteils gesteigert werden. Die nächsten Schritte umfassen die Ausweitung von Festivals, die Aufwertung öffentlicher Räume sowie die Bewältigung langjähriger Herausforderungen wie Leerstände und Parkplatznot.






