Rheinmetall und Dok-Ing gründen Joint Venture für autonome Militärroboter
Philipp KrügerRheinmetall und Dok-Ing gründen Joint Venture für autonome Militärroboter
Rheinmetall AG und das kroatische Unternehmen Dok-Ing haben die Gründung eines Joint Ventures vereinbart. Die Partnerschaft wird sich auf die Entwicklung ferngesteuerter Militärfahrzeuge konzentrieren, darunter Systeme zur Minenräumung und zum Munitionstransport. Zur Besiegelung der Pläne unterzeichneten beide Seiten im kroatischen Botschaftsgebäude in Berlin eine Absichtserklärung.
Das neue Unternehmen wird größere kettengetriebene Fahrzeuge entwickeln, die Panzer im Gefecht unterstützen können. Diese Maschinen sollen Aufgaben wie das Verlegen oder Räumen von Minen sowie den Transport von Munition übernehmen. Dok-Ing bringt dabei seine Expertise in robotergestützten Systemen ein, insbesondere im Bereich der Minenräumtechnologie.
Rheinmetall steuert eigene Kompetenzen bei, darunter Aufklärungssensoren und autonome Fahrzeugplattformen wie den „Mission Master“. Der deutsche Konzern wird zudem die Vermarktung der neuen Fahrzeuge in Europa und bei verbündeten Nationen federführend übernehmen.
Beide Unternehmen streben an, ihre Stärken in den Bereichen Robotik und Militärtechnik zu bündeln. Die Zusammenarbeit zielt auf die wachsende Nachfrage nach unbewaffneten Systemen in der modernen Kriegsführung ab. Die Vereinbarung markiert einen weiteren Schritt zur Erweiterung des Rheinmetall-Portfolios im Bereich autonomer Militärfahrzeuge. Dok-Ings Know-how in der Robotik wird die bestehende Technologie von Rheinmetall ideal ergänzen. Das Joint Venture plant, seine ersten Systeme in den kommenden Jahren auszuliefern – mit Fokus auf den europäischen Markt und Partnerstaaten.






