Rhein-Ruhr-Region stimmt über Olympische Spiele 2036 bis 2044 ab – Briefwahl läuft bis April
Ida MüllerRhein-Ruhr-Region stimmt über Olympische Spiele 2036 bis 2044 ab – Briefwahl läuft bis April
Bürger in 17 Städten Nordrhein-Westfalens stimmen bald über eine große Sportbewerbung ab. In der Rhein-Ruhr-Region – zu der Duisburg, Gelsenkirchen, Dortmund, Düsseldorf und Köln gehören – soll der Weg für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 geebnet werden. Ab dem 16. März erhalten die Wahlberechtigten ihre Unterlagen per Post, die Stimmabgabe ist bis Mitte April möglich.
Die Bürgerbefragung findet ausschließlich als Briefwahl statt, ohne dass die Wähler einen Antrag stellen müssen. Ab dem 16. März werden die Wahlunterlagen an alle 351.307 stimmberechtigten Bürger der Region verschickt. Bis Ende nächster Woche sollten alle ihre Dokumente erhalten haben.
Wer bis zum 23. März keine Wahlunterlagen erhalten hat, wird gebeten, sich unter der Rufnummer (0203) 283-987733 an das Wahlamt zu wenden. Die ausgefüllten Stimmzettel müssen bis spätestens 14. April in einen Briefkasten der Deutschen Post eingeworfen werden. Die Frage auf dem Stimmzettel ist klar formuliert: "Unterstützen Sie die Beteiligung Ihrer Stadt am gemeinsamen Bewerbungsverfahren der Rhein-Ruhr-Region für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044?" Die Wähler können nur mit "Ja" oder "Nein" antworten.
Die Auszählung der Stimmen erfolgt am 19. April, wenn das Ergebnis der Befragung bekannt gegeben wird.
Das Votum entscheidet darüber, ob die Rhein-Ruhr-Region ihre Bewerbung für die Olympischen Spiele weiterverfolgt. Alle Stimmen müssen bis zum 14. April per Post zurückgesandt werden. Die Entscheidung liegt in den Händen der wahlberechtigten Bürger der Region.