Reinhard-Mohn-Preis 2025 geht an Maia Sandu und Michael Otto für demokratisches Engagement
Jonas SchmittReinhard-Mohn-Preis 2025 geht an Maia Sandu und Michael Otto für demokratisches Engagement
Die Bertelsmann Stiftung hat den Reinhard-Mohn-Preis 2025 an Maia Sandu und Michael Otto verliehen. Die feierliche Übergabe fand im Theater Gütersloh statt, wo rund 500 Gäste zusammenkamen, um ihre Verdienste zu würdigen. Das diesjährige Motto des Preises lautete "Demokratie stärken!".
Maia Sandu, seit Ende 2020 Präsidentin der Republik Moldau, wurde für ihr Engagement ausgezeichnet, ihr Land auf dem Weg in die Europäische Union voranzubringen. Durch ihre Arbeit hat sie die Moldau zu einem zentralen Akteur der demokratischen Reformen in Osteuropa gemacht.
Michael Otto, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Otto Group von 1981 bis 2007, leitet heute deren Aufsichtsrat. Über seine unternehmerische Tätigkeit hinaus hat er sich als führende Stimme im Klimaschutz, in der Entwicklungszusammenarbeit und in sozialen Initiativen etabliert. Sein langjähriges Engagement für Bildung und Nachhaltigkeit brachte ihm diese Auszeichnung ein.
Der Reinhard-Mohn-Preis ehrt Persönlichkeiten, die sich herausragenden gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen stellen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Liz Mohn hielten Reden, in denen sie die Leistungen der Preisträger würdigten. Sandu und Otto erhalten jeweils die Hälfte des mit 200.000 Euro dotierten Preisgeldes.
Die Auszeichnung unterstreicht die Bedeutung von demokratischer Widerstandsfähigkeit und bürgerschaftlichem Engagement. Sandus Einsatz für die EU-Annäherung und Ottos Einsatz für Klima- und Sozialbelange spiegeln die Mission des Preises wider. Beide werden ihre Arbeit mit neuer Anerkennung und Unterstützung fortsetzen.






