28 April 2026, 14:18

Rassistischer Angriff im Rombergpark: Betrunkene Männer greifen Picknickgruppe an

Eine Gruppe von Menschen steht vor Polizeifahrzeugen mit Barrieren im Vordergrund und einer Brücke im Hintergrund während einer Demonstration in Berlin, Deutschland.

Rassistischer Angriff im Rombergpark: Betrunkene Männer greifen Picknickgruppe an

Ein friedliches Abendpicknick im Dortmunder Rombergpark eskalierte zu einer Auseinandersetzung, nachdem zwei betrunkene Männer rassistische Musik abspielten und eine Gruppe von sechs Personen verbal belästigten. Der Vorfall gipfelte in einem körperlichen Angriff, der schließlich zu einem Polizeieinsatz und strafrechtlichen Ermittlungen gegen die Tatverdächtigen führte.

Die Probleme begannen gegen 20:45 Uhr, als zwei Männer im Alter von 20 und 21 Jahren in der Nähe der Picknickgruppe einen tragbaren Lautsprecher aufstellten. Sie spielten Lieder mit rassistischen Texten und waren sichtbar betrunken. Augenzeugen berichteten später, die beiden hätten zudem aggressive Gesten in Richtung der Gruppe gemacht.

Zwei Frauen aus der Picknickrunde stellten die Männer zur Rede, woraufhin ein heftiger Streit mit rassistischen Beleidigungen entbrannte. Als die Gruppe den Ort verlassen wollte, folgten die Tatverdächtigen ihnen und beschimpften sie weiter. Nahe des Eingangs zum Kirschblütenweg griff einer der Männer die beiden 20-jährigen Frauen schließlich körperlich an.

Die Polizei traf schnell ein und nahm beide Verdächtige vorläufig fest. Der 20-jährige Haupttäter wurde in Gewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu verhindern. Die Ermittler bestätigten, dass keiner der Männer vorbestraft war oder bekannte Verbindungen zu rechtsextremen Gruppen hatte.

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Den beiden Dortmunder Einwohnern werden nun Volksverhetzung, Körperverletzung und Beleidigung vorgeworfen. Ihre Festnahme erfolgte nach einer zügigen Reaktion der Beamten auf die Schlägerei. Der Fall wird nun im Rahmen des Strafverfahrens weiterverfolgt.

Quelle