Polizei Recklinghausen ahndet über 300 Tempoverstöße vor Schulen und Kitas
Philipp KrügerPolizei Recklinghausen ahndet über 300 Tempoverstöße vor Schulen und Kitas
Polizei in Recklinghausen kontrolliert Verkehr rund um Schulen und Kitas
Am Dienstag, dem 3. Juni, führte die Polizei in Recklinghausen umfangreiche Verkehrskontrollen in der Nähe von Schulen und Kindertageseinrichtungen durch. Die Aktion war Teil der jährlichen Kampagne „Sicher.Mobil.Leben“, die in diesem Jahr den Schutz von Kindern auf ihren Schulwegen in den Fokus stellt.
Bei den Kontrollen registrierten die Beamten über 300 Geschwindigkeitsverstöße in den überwachten Zonen. Ein Autofahrer wurde mit 68 km/h in einer 30er-Zone gemessen, ein Schulbus mit Kindern an Bord fuhr 48 km/h. Zudem wurden zahlreiche Fahrzeuge mit fehlenden oder falsch montierten Kindersitzen beanstandet.
Neben den Kontrollen ging die Polizei direkt auf Verkehrsteilnehmer zu, um auf die Gefahren für Kinder im Umfeld von Schulen aufmerksam zu machen. Verkehrsicherheitsberater arbeiteten mit Viertklässlern zusammen und zeigten ihnen, wie sie gefährliche Stellen sicher passieren können. Auch Kinderfahrräder wurden überprüft – wer die Sicherheitsstandards erfüllte, erhielt eine Plakette des Deutschen Verkehrsicherheitsrats.
Ziel der Kampagne ist es, durch sensibilisiertes Verhalten Unfälle zu verringern. Jedes Jahr setzt „Sicher.Mobil.Leben“ unterschiedliche Schwerpunkte; 2024 liegt der Fokus besonders auf der Sicherheit von Kindern auf dem Schulweg.
Die Kontrollen zeigten weiterhin bestehende Probleme wie überhöhte Geschwindigkeit und mangelhafte Kindersicherung. Durch die Kombination von Überwachung und Aufklärung will die Polizei die Sicherheit für junge Fußgänger und Radfahrer verbessern. Die Kampagne wird sich auch im weiteren Jahresverlauf mit den Risiken in Schulzonen befassen.






