Polizei Iserlohn stoppt illegale Rennen und Falschfahrer auf Umleitungsstrecken
Philipp KrügerPolizei Iserlohn stoppt illegale Rennen und Falschfahrer auf Umleitungsstrecken
Polizei in Iserlohn geht gegen rücksichtsloses Fahren und Verkehrsverstöße vor
Bei Kontrollen auf Umleitungsstrecken in der Nähe der Autobahn A45 hat die Polizei in Iserlohn Anfang Juli gegen gefährliches Fahren und Verkehrsdelikte durchgegriffen. Innerhalb von zwei Tagen deckten Beamte illegale Straßenrennen, gefälschte Dokumente und Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis auf.
Ein Vorfall betraf einen 23-jährigen Mann, der in Brügge mit einem Volkswagen Golf GTI mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Nach einer Kontrolle durch einen Motorradstreifen wurden sein Fahrzeug und sein Führerschein beschlagnahmt.
Am 2. und 3. Juli 2025 überprüften Verkehrspolizisten Umleitungsrouten um die A45 in Lüdenscheid. Dabei stellten sie zahlreiche Verstöße fest, darunter einen Fahrer mit gefälschten Kennzeichen auf der L692. Das Auto war weder versichert noch zugelassen, und dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt.
In Brügge wurde ein 23-Jähriger nach der Teilnahme an einem illegalen Straßenrennen angehalten. Er hatte mit einem Volkswagen Golf GTI riskante Überholmanöver neben einem BMW durchgeführt. Sein Wagen und sein Führerschein wurden eingezogen, zudem wurde Anzeige erstattet.
Die Ermittlungen führten zu einem zweiten Beteiligten des Rennens, gegen den nun ein Verfahren eingeleitet wird. Insgesamt wurden elf Autofahrer ohne gültigen Führerschein erwischt. Einer gab falsche Personalien an, woraufhin zusätzliche Anklagen wegen Urkundenfälschung und falscher Angaben zu seiner Identität erhoben wurden.
Auch im gewerblichen Güterverkehr gab es Verstöße: Die Beamten dokumentierten Verletzungen der Lenk- und Ruhezeiten sowie Zuwiderhandlungen gegen das Güterkraftverkehrsgesetz.
Die Aktion führte zu zahlreichen Beschlagnahmungen, Fahrverboten und laufenden Ermittlungen. Die Behörden gehen konsequent gegen illegale Rennen, Fahrer ohne Fahrerlaubnis und den Missbrauch von Fahrzeugen vor. Mit weiteren rechtlichen Schritten ist zu rechnen, sobald die Fälle vor Gericht kommen.






