Polaris Group vereint Logistikmarken und baut europäisches Netzwerk massiv aus
Jonas SchmittPolaris Group vereint Logistikmarken und baut europäisches Netzwerk massiv aus
Polaris Group bündelt seine Aktivitäten unter einer Marke und erweitert seine Dienstleistungen in Europa und im Mittelmeerraum. Die Unternehmensgruppe vereint nun Salloum Logistics und Polaris Autoliners, führt neue Routen ein und stärkt damit ihr logistisches Netzwerk. Ziel ist der Aufbau einer vollintegrierten Plattform für den Automobiltransport.
Im Rahmen des Rebrandings wurde Salloum Logistics in Polaris Logistics umbenannt. Das Unternehmen ist seit 2013 auf Fahrzeugtransport, Lagerung und Verteilung spezialisiert. Polaris Autoliners, 2022 gegründet, bleibt weiterhin ein Full-Service-Logistikpartner für globale Automobilhersteller. Gemeinsam agieren sie nun unter einer klareren Konzernstruktur.
Ein neuer Schiffsverkehr verbindet das Mittelmeer, die Adria, Spanien, Nordafrika und die Türkei. Zur Unterstützung wurde die Polaris Mila in Dienst gestellt – ein spezialisiertes Autotransport- und Lkw-Schiff mit Kapazität für 4.900 Fahrzeuge. Das Schiff soll die Transportkapazitäten in der Mittelmeerregion deutlich erhöhen.
An Land hat die Gruppe ihre Lkw-Flotte ausgebaut und neue Standorte in Polen, der Tschechischen Republik und Belgien eröffnet. Polaris Logistics ist bereits in Deutschland, Slowenien und Rumänien aktiv und sichert so eine breitere Abdeckung für die Fahrzeugverteilung. Allein 2025 transportierte die Gruppe über 650.000 Fahrzeuge für führende Automobilmarken.
Für 2026 plant das Unternehmen, mögliche Störungen durch gesicherte Lkw-Transportkapazitäten und alternative Hafenlösungen abzufedern. Ziel ist es, trotz Marktherausforderungen reibungslose Abläufe zu gewährleisten.
Mit einer stärkeren Markenidentität und einer ausgebauten Infrastruktur positioniert sich die Polaris Group als zentraler Akteur in der Automobil-Logistik. Die neuen Routen, die erweiterte Flotte und die größere Präsenz in Europa werden das Wachstum im Seeverkehr und Binnentransport vorantreiben. Der Fokus bleibt auf Effizienz und Zuverlässigkeit für globale Hersteller.