NRW-Wahl 2025: Kann die SPD ihren Absturz noch stoppen?
Nordrhein-Westfalen bereitet sich auf die nächste Landtagswahl vor – nur noch 400 Tage bis zur Abstimmung. Die Wahl findet Mitte 2025 statt, doch aktuelle Entwicklungen deuten auf eine schwierige Ausgangslage für die SPD hin. Der Politikwissenschaftler Martin Florack hat die verschobenen Machtverhältnisse in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland analysiert.
Allein in diesem Jahr haben bereits fünf deutsche Bundesländer ihre Landtagswahlen abgehalten. Die Ergebnisse aus Baden-Württemberg – wo die SPD 2026 mit historisch niedrigen 5,5 bis 5,6 Prozent hinter den Grünen (30,2 %), der CDU (29,7 %) und der AfD (18,8 %) landete – unterstreichen den Abwärtstrend der Sozialdemokraten. Ähnliche Verluste verzeichnet die Partei auch in anderen Regionen: In Thüringen erreichte sie 2024 nur noch 6,1 Prozent, in Sachsen 7,3 Prozent (2024), in Bayern 8,35 Prozent (2023) und in Sachsen-Anhalt 8,41 Prozent (2021).
Die Zahlen zeigen eine wachsende Stärke von Grünen und CDU, während die AfD weiterhin zulegt. Einzig in Rheinland-Pfalz schnitt die SPD in Umfragen leicht besser ab – ein kleiner Hoffnungsschimmer. Experten wie Florack fragen sich nun, ob es der Partei gelingen kann, den Negativtrend in Nordrhein-Westfalen im kommenden Jahr zu stoppen.
Angesichts der schwachen Ergebnisse der SPD in mehreren Landeswahlen erscheint die Ausgangslage in Nordrhein-Westfalen ungewiss. Grünen, CDU und AfD haben in jüngsten Wahlen an Boden gewonnen und die politische Landschaft neu gezeichnet. Das Ergebnis der Wahl 2025 könnte diesen Wandel weiter bestätigen.